Pausenfüller

Dobler_Koppruch

Flyer: (c) ELHO/Toddn

Um die kreative Pause bis zu den nächsten Auftritten ein wenig zu füllen möchte admine* hier mal zusammentragen, was Aufmerksamkeit verdient.

Nils Koppruch wurde zuletzt lebend am 07.November 2009 in St.Gallen auf einer Bühne gesehen beim Saiten-Jubiläums-Fest. Ein netter Mensch hat seine Fotos für diesen Blog zu Verfügung gestellt, sehr schöne Bilder von raumsinn

Der Film von Susan Gluth Wasser und Seife wurde am 07.November beim Norddeutschen Filmfest mit dem Preis Beste Dokumentation gekürt. Das ZDF sendet im Rahmen der Sendereihe Kleines Fernsehspiel mit dem Thema 100%Leben diesen Film am 21.12.2009 um 00:35Uhr und damit wird auch die Filmusik von Nils Koppruch, die sich um den Song JaJaJa rankt (erschienen 2005 auf dem Album BAM BAM BAM) zum ersten Mal im öffentlich-rechtlich-renomierten TV zu hören sein. Der Film ist ein liebens- und lohnenswertes Zeit-Dokument und verbindet sich stimmig mit Nils antiakademisch-bodenständigem Ansatz in Musik und Kunst (mehr Infos). „Schmücki“, die „grand dame“ des Films ist seither großer Fan von Nils Koppruch.

Die Arbeiten am neuen Album laufen derzeit wohl auf Hochtouren. Manch ein Konzertbesucher konnte jüngst schon Kostpröbchen von neuen Songs vernehmen. Der letzte Newsletter brachte auch die schöne Nachricht, daß im Grand Hotel van Cleef nun ein Zimmer reserviert ist für Nils „Neue“. GHvC ist ein Hamburger Indie Label, das 2002 von Mitgliedern der Bands Tomte und Kettcar gegründet wurde.

Als Lichtblick für die trübe Zeit bleibt vorerst eine kleine Lesereihe in der Terminliste: Nils Koppruch und Franz Dobler werden gemeinsam für drei Termine in Hamburg und Braunschweig zu sehen und hören sein. Der hübsche Flyer oben stammt vom Veranstalter der Französischen Botschaft in Braunschweig und der Künstlerin ELHO. Was genau die Zuschauer unter einer Koppruch/Dobler Revue zu erwarten haben war bislang niemandem zu entlocken; Herr Dobler wird wohl aus seinem neuen Poetry-Band Ich fühlte mich stark wie die Braut im Rosa Luxemburg T-Shirt lesen.

In eigener Sache: auch wenn sich die Konversation auf díesen Seiten fast ausschließlich als admines* Monolog etabliert hat, freut sich die Schreibende über 4000+ eingegangene Views und eine prominente Google-Pool-Position auf der ersten Seite beim Suchbegriff Nils Koppruch. Auch beim Blog-Ranking Wikio hat manch einer mal locker Pluspunkte auf hiesige Beiträge gestreut - kurz gesagt, der Nils Koppruch Support hat aufmerksame und wiederkehrende Leser. Wer ihr auch seid … es freut.

Ist kurz und gut Musik genug?

Musik-Quickie

Läßt man die letzen Monate Revue passieren könnte auffallen, daß Nils Koppruch jüngst gerne für „das erste Mal“ von Veranstaltungsreihen eingeladen wurde. Durfte er zuletzt doch als erster Künstler den Hamburger Musikpreis HANS gestalten, im Mai war er musikalischer Premierengast der etwas anderen Kochshow Konspirative Küchenkonzerte.

Ab November startet eine neue Hamburger Konzert-Reihe: der Musik-Quickie – auch diesmal wird Nils als erster Gast seine Lieder spielen. Das Quickie-Konzept selber ist nicht neu. Seit August 2007 organisieren die Autoren Lou Probsthayn und Gunter Gerlach regelmäßig die Hamburger Lesungsreihe Literatur Quickie: Ein geladener Autor, eine Autorin wird von den Gastgebern kurz vorgestellt und bekommt anschließend 17 Minuten Zeit, um das Publikum zu begeistern. In der Kürze liegt die Würze. Je überzeugender die Darbietung, desto üppiger der Obolus, den die Gäste später für den Vortragenden in den kursierenden Hut werfen. Das hat was von Straßenkunst. Die Bilanz der Veranstalter: im Durchschnitt 50 Zuschauer pro Abend und 70 Euro im Hut. (Naja, ihr Hamburger - spendabel ist anders!)

Ab November ist jeder Dienstag Quickie-Tag im Feldstern, den der Musiker Siebeth und Gunter Gerlach organsieren. 3 Lieder in gefühlten 3 Minuten – unplugged – ohne Zugaben. Zur Premiere spielt der Meister der Gelassenheit Nils Koppruch.

Aus der Ankündigung des Feldstern:

Geliebt und vogelfrei! Sechs Alben lang war er mit seiner Band FINK unterwegs. Jetzt ist Nils Koppruch vogelfrei und man fragt sich, warum er noch nicht weltberühmt ist. Vielleicht liegt es daran, dass er zu nett ist. An seinen großartigen Songs kann es nicht liegen. Wir freuen uns darauf, mit ihm zu starten, denn ganz nebenbei ist er auch noch Maler. Und seine Bilder hängen bei uns genauso, wie seine letzte CD dort rotiert.

Brisante Frage, die sich am 03.November ab 21:21Uhr die Gäste des ersten Musik-Quickies stellen dürfen: Ist Nils Koppruch der Typ für einen Quickie?

admines* Antwort: Nils und seine Musik sind zu schön um schnell zu sein, aber goldrichtig für „ein erstes Mal“ ;-)

SAM. – „Bilder machen“ in der Galerie Slowboy

Während Nils Koppruch mit dem Trojanischen Pferd gerade bei den österreichischen Nachbarn vorbeireitet und ein wenig „kammermusikalischen Pop“ (Zitat oe3/orf.at) intoniert, werden in Düsseldorf schon gemachte Bilder gehängt für die Ausstellung „BILDER MACHEN“, die mit Vernissage am 09.10.2009 um 19:00 Uhr in der Galerie SLOWBOY startet.

 Bilder machen

Die Galeristen verkünden wie folgt:

„Der Künstler und Musiker Nils Koppruch aka. SAM. zeigt bei seiner zweiten Ausstellung in der Galerie Slowboy einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den Jahren 2008 /2009.
Zu sehen sein werden, neben Highlights der  Ausstellung „Holz leichter machen“ (HH), „SAM. in Basel“ (CH), „Möglich ist das“ (A)  und „Ach so jetzt“ (HH) auch neue Arbeiten.
Ein weiteres Mal dokumentiert SAM. damit seinen undogmatischen Kunstansatz  und behauptet nach Umarmungsversuchungen durch die etablierte Kunstszene (Sotheby’s Auktion) und großen Presseberichten (Zeitjournal) seine Ausnahmestellung als Aktivist der so genannten „U-Kunst“ oder „Off Art“ Szene.
Als Musiker arbeitet Nils Koppruch (früher FINK) nach Ausflügen in die Filmmusik („Wasser und Seife“, „Madboy“) zur Zeit an einem neuen Soloalbum.“

 Das Beste sind die Reste? Machen wir uns ein Bild!

Weitere Bilder von der Vernissage auch bei den Slowboys


zur Großansicht auf die Bilder klicken – aufgenommen am 09.10.2009 in der Galerie SLOWBOY, mit freundlicher Genehmigung von Nils Koppruch

15 Lieder zum Geburtstag – das deutsche ROLLING STONE wird 15

Im Oktober erscheint das Jubiläumsheft des Musikmagazins ROLLING STONE. Die deutsche Ausgabe wurde 1994 in einem 2. Anlauf gegründet. Als Bonbon für alle Abonennten und Käufer der Print-Ausgabe gibt es eine Beilagen-CD, für die viele deutsche und internationale Musiker ein Liedchen gespendet haben. 15 Songs für 15 Jubeljahre. Auf der Compilation finden sich u.a. Beiträge von:

  • Danny Dziuk (Dziuks Küche): „Shake it, Wolfgang“
  • Element of Crime: „She Brings The Rain“
  • R.E.M.: „All These Days“
  • Beatsteaks: „A Salty Salute“
  • Die Sterne: „Schwein And The Family Stone“
  • Clueso: „Auf Kredit“
  • Erdmöbel: „Ein schönes Lied“
  • Die Toten Hosen: „(What´s so funny bout) Peace, Love and Understanding“  
15 GeburtstagsliederQuelle: Rolling Stone

 Und diese Ankündigung stünde nicht hier im Blog, wenn nicht auch Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen mitmischen würden. Gemeinsam mit Tom Liwa, den Flowerpornoes und Cäthe Sieland wurde eine eigene Interpretation von „Like A Rolling Stone“ (Bob Dylan) eingespielt.

Auch Stefan Remmler (Trio) hat mitgemischt, von ihm stammt das „liebevolle“ Cover.

Also auf  in den Zeitungsladen und – herzlichen Glückwunsch!

Ein HANS auf die Strahlkraft! – der Hamburger Musikpreis

Hamburg ist Kult – eigentlich nichts neues.  Je weiter die geographische Distanz, desto größer scheint die Faszination. Die musikalische Indieszene ist bunt und lebendig, übt schon seit gut 20 Jahren mit dem Aufkeimen der „Hamburger Schule“ wichtige Impulse für die deutschspachige Musikszene aus. Musikfestivals wie das Dockville oder das anstehende Reeperbahnspektakel ziehen aus der ganzen Nation Menschenmassen an. Auch Hamburg Accessoires sind hip, Jolly Rogers und das St.Pauli-T-Shirt gehört in jeden gut sortieren Klamottenfundus und das Astra schwappt rauf bis ins Rheinland.
Kluge Leute der Musikwirtschaft Hamburgs haben das nun auch bemerkt und sind auf die Idee gekommen, die Strahlkraft Hamburgs zu stärken. Und Musiker, die aus Hamburg kommen sollen in ihrer Identifikation mit der Stadt mehr gebunden werden.

Um der Strahlkraft also die richtige Politur zu geben ist folgendes geplant: die IHM (Interessengemeinschaft Hamburger Musikindustrie) gründet die „solide und glaubwürdige“ HMA (Hamburger Musikakademie, was dann Hamburgs 4. Musikakademie wäre, wenn man Google glauben schenkt) deren wesentliche Funktion darin besteht eine Jury zu bilden, die glücklich Auserkorene mit einem Preis namens HANS belohnen soll. HANSeatisch, HANSestadt, HANS Albers, HAmburg , so die gewünschte Assoziationskette.  Und damit auch recht viele Musikschaffende an diesem Glück teilhaben können, hat man gleich drei Preis-Kategorien gewählt:

  • aufregendster und innovativster Künstler des Jahres
  • herausragendste Künstlerenwicklung durch ein Team
  • herrausragendstes Medienformat zur Unterstützung der Hamburger Musikszene

Relevant für die Beurteilung ist der Zeitraum September 2008 – September 2009. Dotiert ist dieser Jurypreis nicht,  HANS an sich sollte für´s Glück reichen. Unterstützt wird das Projekt von der Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck, vom NDR als Medienpartner, natürlich von der IHM (EMI Music, Warner Music et al.), und der Volksbank Hamburg. Immerhin heißt es, Jury-Mitglieder könnten keine Preisträger werden und nicht für eine Institution stimmen, die sie selber vertreten.

(Quelle: Presseinfo Hamburger Musikpreis, 02.09.2009)

Soweit, so gut.

Gespannt sein darf man nun, auf wen die Wahl einer Jury trifft, die sich unter anderem aus marktorientierten Branchenfachleuten zusammensetzt und inwieweit vor allem den unzähligen, unorgansierten Independend-Schaffenden dabei Rechnung getragen wird, denen ja im Wesentlichen die Lebendigkeit der Szene – bzw. die „Strahlkraft“ zu verdanken ist.

Charmant an der Idee  ist die Tatsache, daß die Trophäe von einem Hamburger Künstler und Musiker gestaltet wird, der sowohl musikalisch als auch künstlerisch unbeeinflußt von Meinungen und Trends von je her seinen eigenen Stil verfolgt:   SAM. aka Nils Koppruch. Ihm wurde die ehrenvolle Aufgabe in diesem wie im nächsten Jahr übertragen, für Musikerkollegen einen  HANS  zu schaffen. Wie die Trophäen (es müssen dann ja wohl 3 werden) ausschauen, wird bis zur Preisvergabe geheim gehalten. Der Fokus meiner Neugier liegt also weniger bei den Preisträgern: Was wird Nils, für Unberechenbarkeit gepriesen, den Gewinnern mitgeben: ein Gemälde, eine Skultpur, ein geschälter Apfel …? traditionell hamburgisch oder doch ganz anders?

Einen kleinen Vorgeschmack findet man im Hamburger Abendblatt – zum Stichwort Reeperbahnfestival – mittendrin gibt´s ein paar Bilder von Birgit Reuther aus der Künstlerschmiede.

 

SAM. und der HANS-Dummy

SAM. und der HANS-Dummy

kleidSAM.

kleidSAM.

v.r.n.l. Uriz von Oertzen, Nils Koppruch, Alexander Maurus, Ole Soul

v.l.n.r. Uriz von Oertzen, Nils Koppruch, Alexander Maurus, Ole Soul

Fotos: Verwendung mit freundlicher Genehmigung von Birgit Reuter (c), Hamburger Abendblatt

Die Preisvergabe moderiert der Musiker Ole Soul, sie findet jedoch unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Hoffen wir, daß fleißige Journalisten berichten oder der NDR sogar ein wenig mitschneidet. Gezielt gewählt wurde auch der Zeitpunkt der Preisvergabe, am 24.September im Club Grünspan um 18:00Uhr – denn an diesem Abend startet auch das 4.Reeperbahnfestival.

Mehr Hintergrundinfos unter PRESSE und VIDEOS

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edit 24.09.2009

Preisträger HANS2.vl. Ruben Jonas Schnell (ByteFM) und Gisbert zu Knyphausen r. mit ihren Hans-Trophäen, (c) Foto Birgit Reuther, abendblatt.de

NDR Hamburg berichtete just live vom Grünspan: ….and the winner is……..
Bester Künstler des Jahres : GISBERT ZU KNYPHAUSEN – Tusch!

Für die herausragende Entwicklung eines Künstlers wurde das Team um Jan Delay gekürt.

Der Preis für das beste Medienformat ging an den Radiosender ByteFM.

Und dies ist der Preis in seiner ganzen schlichten Schöhnheit

HANS

Der Bär will nur den Honig, nicht die Bohnen …

Der Sommer läßt nochmal kräftig seine Muskeln spielen, was nichts daran ändert, daß in ein paar Wochen Schietwetter Einkehr hält, das Thermometer die 10°C-Marke nicht mehr stemmt und wir beim Blick aus dem Fenster frösteln. Wer gegen diese Herbststimmung gewappnet sein will lege rechtzeitig einen Vorrat an, der neben feinem Tee und Kerzen auch aus saisontypischen Knabbereien bestehen sollte. Besonders Schokolade eignet sich hierzu vorzüglich, werden dem in ihr enthaltenen Phenylethyamin doch stimmungsaufhellende Wirkungen zugesprochen.

Das Allerweltsprodukt der zartesten Versuchung kann sich jetzt aber ruhig in seinem Pastellpapier warm anziehen angesichts der famosen Kreationen, die die Hamburger Schokoladen-Komponisten von schokovida bereithalten, die Kakaobohen zu Staub und Gold verwandeln.

Da wäre der leicht körnige Spaziergang am ELBSTRAND, ein anregender Besuch im weltoffenen HEIMATHAFEN,  die würzige Brise des ALSTERBLICKS, die den neugierigen Besucher auf vorm eingenwilligen FISCHKOPP nicht abschrecken.

Und wer sich gleich ganz Hamburg auf der Zunge zergehen lassen mag, besorge sich das TOR ZUR WELT, eine Stadtrundfahrt für den Gaumen im Taschenformat.

Copyright & Quelle der Fotos: Schokovida Windisch & Rohlf GbR, Hamburg

Ein wichtiger Tipp für Kunstliebhaber:  Große Behutsamkeit sei beim Entkleiden der brauen Kostbarkeiten geboten! Das Art-Work der Verpackungen stammt von keinem geringeren als SAM. aka Nils Koppruch.

Zerstörungsfrei vom edlen Inhalt getrennt, kann die Hülle auch über den sensorischen Auftritt hinaus noch die Sinne erfreuen. Man nehme fünf  Tafeln Schokolade der Serie Hamburg, genieße ihren Inhalt, streiche das Papier sorgsam glatt, und positioniere sie in einem  Wechselrahmen – et voilà, fertig ist die SAM. Kollage mit Sammlerwert!

Wem es nun immernoch nicht warm um´s Herz wird sei der Stoff „Fofftein“ empfohlen (plattdeutsch: 15, meint die kleine Frühstückspause), feinste Schokoladensplitter, die in heißer, aufgeschäumter Milch gelöst eine sämige Trinkschokolade zaubern. Und auch hierbei ersteht der Käufer ein Koppruch-Design-Objekt für den vielfältigen Hausgebrauch.

Und keine Sorge, der Bär will nur den Honig, nicht die Bohnen und die Wolken ziehen vorbei …

Sind Koppruch-Texte pädagogisch wertvoll?

„Komm küssen“ findet Eingang in die Literatur. In die pädagogische. Ein Schulbuchverlag fragt an, ob sie ausgerechnet den Text vom DEM Koppruch-Flirt-Song schlechthin aufnehmen dürften. Erstaunlich, erfreulich … aber wieso gerade DIESEN aus dem großen Fundus der Koppruch-Liedtexte? Selbige Frage warf Nils auch ins Publikum, als er bei seinem letzten Konzert auf dem Ü&G darüber berichtete. Sollte es sich bei betreffendem Unterrichtsmaterial um ein Lehrwerk für deutsche Sprache handeln? Oder eher dem Bereich Soziologie/Psychologie zuzuordnen sein, vielleicht gar der Biologie?

Liebe Schüler, sollten Euch diese Textzeilen begegnen:

„Komm küssen, worauf soll´n wir noch warten, wir stehn in einer offenen Tür,

und dahinter liegt ein goldener Garten, sag – willst du nicht küssen mit mir …“ 

und der Gebrauchswert selbiger erfolgreich erprobt sein, empfiehlt admine an dieser Stelle eine tiefergehende Recherche nach dem Autor, der auch über andere l(i)ebenswichtige Themen kluge Dinge zu singen und sagen weiß.

Des weiteren wird ab 23.September 2009 eine Anthologie von Alexa Hennig von Lange erscheinen mit dem Titel „I love You / I don´t love You“ .  Man mag  bei dem kaum deutschen Buchtitel garnicht vermuten, daß es sich um deutsche Lyrik handelt. „Eine herrlich schräge und bunte Mixtur aus Lyrik, Songtexten, Notizen, Skizzen und Gedanken. Sie alle sprechen von der Liebe. …“ (Zitat BELTZ-Verlag). Enthalten sind Liedtexte vieler deutschsprachiger Musiker und Schriftsteller wie Juli, Silbermond, Peter Fox, Berthold Brecht, Thomas Gernhardt, Peter Handke, Rio Reiser … ja – und auch Nils Koppruch!

Nils Koppruch – Dachgartenkonzert unter guten Sternen

Dachgarten Ü&G: Nils Koppruch

 

Einen wunderbaren Abend unter klarem Sternenhimmel über der Silhouette von Hamburg erlebten etwa 150 Zuschauer: das Dachgartenkonzert am 15.08.2009 mit Nils Koppruch und Veranda Music.

Der Dachgarten des Übel & Gefährlich in knapp 40m Höhe öffnete seine Pforten, als  die Sonne sich bereits zur Ruhe setzte, sie hatte ja auch einen fleißigen Tag hinter sich. Ein frischer Wind vom Hafen, der Blick über die Lichter der Stadt und den Rummel, eine großartige Kulisse für admine als Hamburg-Neuling! (mehr…)

MADBOY – ich war da, wo ward ihr?

Eben (16.07.) komme ich zurück aus dem Kölner Filmhaus und bin doch recht enttäuscht. Nicht von Henna Peschels aktuellem Film „Madboy“, der war sehr unterhaltsam, dazu unten mehr.
Nein, von der angekündigten Präsenz des Regisseurs und der Schauspieler: keine Spur!
Wenn es schon kein Werbebudget gibt, dann ist persönliche Anwesenheit doch die beste Gelegenheit für Promo und der Beweis für Engagement – Erfahrungssache…
Der Kinobetreiber berichtete von magerer Resonanz zu dem Film, geringe Besucherzahlen, die Kölner seien halt kein Kinopublikum, das Wetter … – aber an diesem Abend waren etwa 25 Leute da, für neugierige Fragen (z. B. meine) und eine Diskussion, die der extra angereiste Journalist der Kinozeitung CHOICES gerne dokumentiert hätte – wäre das sicher ausreichend gewesen.

Zum Inhalt: Nachdem man sich an die amateureske Kamerafühurng gewöhnt, die besonders am Anfang etwas prägnant ist, läßt man sich gerne auf die Story von Schäffkes Flucht aus der Provinz in die vermeindlich vielversprechende Großstadt ein. (mehr…)

PRINZ-Interview mit Vanillecrème

Man traf sich schon wieder zum Essen, der PRINZ-Autor Christian Zeiser und Nils Koppruch, in einem Laden in St. Pauli. Zum Boeuf Stroganoff gab Nils ein schönes, informatives Interview – hier nachzulesen (erschienen 16.Juli 2009, geführt im Juni).

Was bisher noch nicht spruchreif war, kommt jetzt als Sahnehäubchen zum Nachtisch:

Bei Vanillecreme mit Erdbeeeren sprechen wir über seine Musik. „Ja, ich arbeite an einem zweiten Soloalbum“, sagt er. „Und ich komme natürlich nicht so schnell voran, wie ich möchte.“

Kein Wunder, wenn man nebenbei ständig irgendwo essen oder singen oder beides zusammen tun muß, Geburtstagsständchen probt, wenn man malt und ausstellt, hier und da noch für Konzerte durch die Nation und zu den Nachbarn reist, … hab sicher noch vieles vergessen. Aber eine neue Platte – das klingt wie Musik in meinen Ohren!
Von hier aus viel Erfolg, Muse und Muße dafür!