Nils Koppruch meets Gisbert zu Knyphausen

Ein Hoch auf das Leben!

Eine wunderbare Hymne auf das Leben, das Schmerzliche, das Schöne und alles Vergängliche. Das Lied entstand anläßlich einer Kompilation zum 15.Geburtstag der Hamburger Obdachloseninitiative Hinz und Kunzt, die 30 Musiker jeweils mit einem Song im Duett unterstützten. Die CD ist seit 7. November 2008 im Handel und im Hinz&Kunzt-Shop im Internet erhältlich (12 Euro). Mehr Infos zur CD und beteiligten Musikern findet man auch auf MySpace. In besserer Klangqualität als hier im Youtube Video gibts der Song auch auf den MySpace-Seiten von Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen . Von dem Stück war ich sofort begeistert. Originell instrumentiert, rhytmisch sehr eingängig, feiner Text. Beim Hören ertappe ich mich immer bei dem Versuch herauszuhören, wer was beigesteuert hat. Bei der Musik würde ich weitläufig auf Nils Koppruch tippen, konstantes Dribbeln um die Grundakkorde während der Strophen, rhytmisches Banjo – der Refrain geht auf Gisberts Konto. Textlich schimmern da auch stark die „kopprischen“ Bilder und Sprachspiele durch:

Ich schwör meine Liebe ist edel und echt, das Wasser im Eimer und der Eimer aus Blech…

Ich schenk dir mein Herz und du hälst es aus, für immer und ewig – und dann ist es aus…

Wir fahren über´n Teich und alles singen gleich (Anklang an das Lied Heimweh).

Wie auch immer, alles Spekulation. Es ist jedenfalls eine gelungene Mischung aus den Qualitäten beider Musiker, die sich ja offensichtlich auch schon für andere Projekte zusammengefunden haben (siehe Bericht unten: Filmmusik für „Wasser und Seife“). Ich weiß nicht, ob das Stück jemals live auf der Bühne im Duett gespielt wurde, aber alle Leute die am 21.März ins Lagerhaus nach Bremen fahren (Ersatzkonzert für den ausgefallenen Termin vom 15.Januar) werden vielleicht in den Genuß dieser Darbietung kommen. Ein Hoch auf Koppruch und zu Knyphausen, vielleicht gibt´s ja noch mehr gemeinsame Projekte?

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2 responses to “Nils Koppruch meets Gisbert zu Knyphausen

  • Micha :o)

    So gleich und so verschieden.

    Der Aufforderung bei myspace, die Eindrücke des Konzerts im Lagerhaus/Bremen auch hier nieder zu schreiben, komme ich gerne nach, und hoffe den Künstlern somit ein wenig zurück geben zu können.

    Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch luden ein, zu zwei mal Solo – Gesang und Gitarre. Zwei Künstler, die beide auf ihre Art zu überzeugen wussten, bereiteten im Wechsel den über 400 Anwesenden einen wirklich schönen und facettenreichen Liederabend. Wir erlebten Singer-Songwriter, die gekonnt ihr Handwerk vortrugen und sichtlich Spaß dabei hatten. Gegen Ende des fast zweieinhalbstündigen Auftritts wurde den durchweg begeisterten Zuhörern auch das oben angesprochene ‚Knochen und Fleisch‘ präsentiert. Ein Stück, dass hoffen lässt, in Zukunft noch weitere gemeinsame Projekte von Gisbert und Nils hören und erleben zu können.

    Es war wunderbar und schreit nach mehr.

    • admine

      Hey Micha – da schrei ich doch gleich mit!
      Danke für´s Berichten, ich hab deinen Kommentar mal oben in den Artikel gesetzt.
      Viele Grüße und schau mal wieder rein,
      die admine

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