Nils Koppruch im Cinema Münster

Ticket

Kinosäle haben eine spezielle Atmosphäre. Das Cinema1 in Münster ist ein recht kleiner Saal mit sanftem Gefälle zur Bühne, schwarz behangen, ausgestattet mit weichen, roten Plüschsesseln und gedämpftem, warmen Licht. Die Akustik ist watteweich  als läge frischer Schnee, in dem man trotzdem eine Stecknadel fallen hört. Der geneigte Zuhörer richtet sich mit Kaltgetränk in seinem Sitzmöbel ein und läßt sich unterhalten. Tanzen geht natürlich nicht, höchstens Fußwippen oder Kopfnicken, aber wer wollte das schon?   Stimmungbremsend war es jedenfalls nicht. Das Publikum war zum Konzert von Nils Koppruch aufmerksam und konzentriert, ja fast gebannt. Lieder verklangen bis zum letzten Ton und weiter. Kein Hintergrundgemurmel, kein Flaschenklimpern oder Durchgangspublikum – so wünscht man sich das: ZUhörer!
Die einzigem Anwesenden, die mit Zwischenrufen auffielen, waren die grand Dame des Films „Wasser und Seife“ Monika „Schücki“ Schükher mit Hündchen „Bonnie“, die mit ihren trockenen Kommentaren und ihrer markigen Stimme für einige Lacher sorgte.

Glücklicherweise began das Konzert im Anschluß an die Filmpremiere des Films „Wasser und Seife“ erst gegen 21:30 Uhr, so hatte auch die hier schreibende admine die Chance, nach einer adrenalinlastigen miles and more-Aktion zumindest den musikalischen Part des Abends einzufangen und zu genießen.

Etwa 50 Zuschauer bekamen eine gute Stunde Solo-Musik vom Feinsten. Hier die (fast vollständige) Set-List: : Oh du lieber Augustin – Nicht die Bienen (dTt) –  Wie ein Schiff (Nils widmet den Song „Schücki“) – Mit eigenen Augen (dTt) – Den Teufel tun (dTt) – Mein einziges Lied – Harte Zeiten – Das Liebste – Wort im Wasser – In die Stille (diese Lied entstand ursprünglich für den Film „Emmas Glück“, wurde aber dann vom Produktionsteam abgelehnt, immerhin wird Nils aber im Abspann des Films dankend erwähnt) – Irgendwann Regen – Komm küssen (dTt) – Hund – Tüdelband/Eckensteher (die Koppruch-Interpretation eines traditionellen Hamburger Volkslieds, das auf die jüdischen Gebrüder Wolf zurückgeht) – Loch in der Welt – Staub und Gold – So wie im Film – Kleines grünes Haus.  – Das Publikum forderte  nachhaltig Zugaben ein, und so gab´s noch zwei Songs obendrauf:  Ich kümmre mich darum und … der letzte Song ist mir doch tatsächlich entfallen, war  „eine Tanznummer“ …

Im Anschluß an das Konzert erstand manch eine(r)  ein eigenes, persönlich signiertes Exemplar der CD „Den Teufel tun“.
Verbuchen wir den Auftakt der Kino-Konzert-Tour in Münster hiermit also unter „voller Erfolg“. In der Schublade FOTOS gibt´s noch ein paar Bilder vom Auftritt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: