Bewegungsmeldung: „Caruso kommt…“

Licht an, Vorhang auf: „Caruso & andere Möglichkeiten“ – so lautet der Werktitel (s. Anm.) des neue Albums aus der Feder von Nils Koppruch.
Ob die „anderen Möglichkeiten“ nun Raum für Alternativ-Titel oder die finale Bezeichnung darstellen, kann derzeit nur gerätselt werden. Auch Edgar Allan Poes Erzählung „Untergang des Hauses Usher“ soll zwischenzeitlich als Werktitel gedient haben – wie auch immer das 2. Solo-Album nun getauft werden wird, dunkel und mysteriös klingt es.
Sieht man sich den bewegten Lebenslauf dieses Star-Tenors Enrico Caruso genauer an, wirft das eher Spekulationen als Erklärungen auf. Wo mag wohl das Bindeglied Koppruch-Caruso liegen? Ein Journalist der ZEIT beschrieb Koppruchs künstlerische Arbeiten einmal treffend mit zuverlässig unberechenbar“. In unaufdringlich-hintergründiger Weise galt dies immer schon für seine Musik und Texte, die gerne Fragezeichen sähen, welche sich als kleine Widerhaken beim Hörer einnisten.

Nils Koppruch arbeitet für die neue Platte, dem Nachfolgealbum von „Den Teufel tun“ (2007, V2) erstmals mit dem Label Grand Hotel van Cleef zusammen. Ausführlich berichtet GHvC über Hintergründe, Entstehungsverlauf und Mitwirkende.
Einige vertraute Namen aus Nils Bandvergangenheit wie Christoph Kähler (Schlagzeug), Lars Paetzelt (Baß), der großartige Oliver Stangl (Gitarren) und Reverent Ch.D. (Klavier, Tasten) sind mit von der Partie. Im Studio zupften Felix Weigt und Günter Märtens den Kontrabass, Robert Michler spielte Schlagzeug, den Blasinstrumenten hauchten Stefan Dettl und Peter Dressl Leben ein. Auch der befreundete Musiker Gisbert zu Knyphausen (ab April mit seinem zweiten Album „Hurra, Hurra! So nicht…“ auf Tour) erhebt bei einem Stück die Stimme. Auf der Bühne ergänzt ab September der Gastmusiker Hans Wagner am Cello (Das trojanische Pferd, A) die musikalische Besetzung.

Nachdem wir nun einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen durften, senkt sich der Vorhang wieder und läßt uns noch einige Wochen erwartungsvoll ausharren. Wer am 22.Mai 2010 das 36. Open-Ohr-Festival in Mainz besuchen kann, darf sich jetzt schon auf weitere Einblicke und eine Premiere mit neuer Band freuen!

(Anmerkung: aus dem Werktitel wurde schließlich „Caruso“, 30.05.2010)

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