Archiv der Kategorie: gemalt

Nils Koppruch & Der Wald spielen im Club des Jahres

 

Ich tret im Club des Jahres auf …“ heißt es im Song „Caruso“  und an diesem Abend trifft das für Nils Koppruch & Der Wald tatsächlich zu, wurde das KNUST doch jüngst zu Hamburgs bestem Live-Club gekürt.
Der Clubchef hat deinen Namen vergessen und will ihn wohl auch garnicht wissen …“- weit gefehlt! Clubchef Norbert Roep will vielleicht so manches nicht wissen oder lassen, jedoch würde er wohl den Teufel tun und den Namen eines seiner liebsten Gäste vergessen.
Die Poster liegen in der Ecke …“? Mit nichten: die eigens für das perfekte Wochenendprogramm angefertigten Poster können am Merchandise-Stand sogar käuflich erworben werden.
Ich ring das Huhn…“ Ob es ein Ringen war, das Huhn in Acryl mit dem Pinsel auf die Leinwand zu bringen? Jedenfalls wurde das Originalbild zur Vorlage des Veranstaltungsposters an diesem Abend zugunsten des Frauen-Musik-Zentrum Hamburg meistbietend versteigert. Gewinner – weil SAM.mler – für das Gebot von stolzen 600€  wurde der Clubchef höchstpersönlich.

Franz Dobler, der mit einer Lesung den Abend eröffnen sollte, ließ sich leider entschuldigen weil er wegen Krankheit den Weg von Augsburg nach Hamburg nicht antreten konnte. So kam das Auditorium jedoch in den Genuß einer ungewöhnlichen Premiere. Nils versuchte über die Vakanz hinweg zu trösten indem er die Gedichte von Herrn Dobler vorlas. Dabei war er ja eigentlich nur der mit der Gitarre, …

… was dann beispielsweise so klang:

Nach kurzem Chef-Intermezzo mit Bekanntgabe der Meistbietenden und Werbung für den offensichtlich mundenen Wein des Weinguts der Familie zu Knyphausen, der an diesem Abend im Ausschank angeboten wird, folgt endlich Musik.

Wo bist du gewesen fragen die mich die da waren und ich hätte auch dasein können hätte ich es nur erfahren… “ beginnt Nils Koppruch solo an der Gitarre das Konzert mit „Der richtige Ort„. Tja liebe Leute, wer nichts erfahren hat von diesem Konzert hat dann auch wirklich was verpaßt. Nach dem zweiten Solostück „Nicht die Bienen“ steigt die Band zu „Armer Junge weint …“ ein. Die Stimmung im Saal, den etwa 300 Besucher bevölkern, ist genau so, wie man sich das wünscht: bestens ab dem ersten Song. Hamburg jedenfalls liebt Nils Koppruch, wie schon mehrfach festzustellen war. Da die Band in voller Besetzung spielt mit Christoph Kähler am Schlagzeug, Marcus Schneider an den Saiteninstrumenten und Rhythmus-Zimmermann Lars Paetzelt am Bass geht da auch so einiges an Energie, Druck und sattem Sound, dass es richtig Laune macht. „Talking Darum Blues“ groovt, „Zieh dein Hemd aus Moses“ stampft, und ein neuer, bislang namenloser Song rockt von der Bühne. „Harte Zeiten“ wird in einer knackigen Version abgeliefert, die textlich und musikalisch komplett renoviert daherkommt und als persönliches Highlight verbucht wird. Ruhigere Stücke treten an diesem Abend zugunsten der tanzbaren zurück, was mit Begeisterung quittiert wird und Nils später noch einen Schulterklopfer für „the rockin´Koppruch“ einbringt. Dem Club muss man für die technisch hervorragende Präsentation mit sehr gutem Sound und hervorragender Bühnenbeleuchtung ein Lob aussprechen.

Stadt in Angst“ beschließt wie üblich aber viel zu früh den Hauptteil des Sets. Nostalgisch, wehmütig dürfen wir in der ersten Zugabe zu „Kleines grünes Haus“ mitwiegen um mit „Verrückt vor Liebe„, den FINK-Klassikern „Ich kümmre mich darum“ und „Das Liebste“ ins Finale zu tanzen. Als Rausschmeißer gibt es „Irgendwann Regen„, wobei an diesem Abend im frostigen Hamburg draußen ein leichter Schnee fällt und  glitzernd die Euphorie für den Heimweg pudert, jedenfalls für die, die schon gehen. Die anderen verweilen bei diversen Kaltgetränken im warmen KNUST.

(c) Fotos Nils Koppruch Support

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Setlist:

Der richtige Ort – Nicht die Bienen – Armer Junge weint, armes Mädchen auch – Mit eigenen Augen – Mein einziges Lied – Kirschen – Die Aussicht – Caruso – Vergessen, was ich wußte – Noch nichts ist verlorn – Talking Darum Blues – Zieh dein Hemd aus Moses – ?Neuer Song? – Harte Zeiten – Den Teufel tun – Komm Küssen – Weils möglich ist – Wort im Wasser – Stadt in Angst –

1. Zugabe: Kleines Grünes Haus – Verrückt vor Liebe – Im kümmre mich darum – Das Liebste

2. Zugabe: Irgendwann Regen


Häuptling Eigener Herd Vol.48

Häuptling eigener Herd - Garten Eden, illustriert von SAM.

 

Es gibt einen neuen Augenschmaus für die Kunstliebhaber von SAM.! Meisterkoch Vincent Klink und Wiglaf Droste veröffentlichen regelmäßig die satirischen Hefte „Häuptling Eigener Herd –  Das Lebensmittel für Hirn und Wanst“. Heft 48 erscheint im Oktober 2011 mit dem Titel „Garten Eden“ und wurde von Nils Koppruch illustriert. Kleine Kostprobe aus dieser delikaten Lektüre, dem Bilderbuch für Erwachsene:

„Der biblische Garten Eden war vermutlich kein toller Ort: Hätten ihn Adam und Eva sonst für einen blöden Apfel drangegeben? Sicher hatte es sich in diesem wattierten Sperrgebiet gut leben lassen, aber nach dem Sündenfall geriet das Dasein der beiden wesentlich spannender: Nun schnitt man sich die Nachkommen nicht mehr aus den Rippen, sondern Männlein und Weiblein entwickelten großes Interesse für die seit kurzem erst bedeckten Körperteile und fielen begeistert übereinander her. Nun wussten sie, was Lust bedeutet.
Kaum aber war ihr Leben aufregender geworden, schon sehnten sie sich nach dem langweilig-bequemen Leben zurück, in dem sie sich keine Sorgen darüber hatten machen müssen, wie sie ihre Kochtöpfe vollbekämen. Der Mensch will immer das, was er nicht hat.“

Quelle und Bestellung bei WIGWAM


SAM. stellt aus bei No Man´s Art in Hamburg

No Man’s Art ist konzipiert als Wanderausstellung ohne festen Standort. Internationalen Malern und Fotokünstlern wird ein grenzüberschreitendes Forum geboten, ihre Arbeiten zu präsentieren. Der Begriff „No Man´s Art“ leitet sich ab von „no man´s land“, der Vorstellung einer neutralen Zone ohne Grenzen, Besitzansprüche und feste Regeln.  Das Konzept zielt darauf ab, ohne Einschränkungen durch Ländergrenzen oder gängige Bestimmungen im Kunstmarkt die Kunst-Schaffenden und die Kunst-Interessierten leichter zusammen zu bringen. In 2011 sind Ausstellungen in Amsterdam (Februar), Hamburg (März) und Mumbai (Juli) geplant. Die Organisatoren machen es spannend, denn der Standort der Ausstellung wird bis zur Vernissage geheim gehalten!

Ab dem 25.März werden irgendwo in Hamburg die Werke der folgenden Künstlern  zu sehen sein:   

Malerei: 4000 (HH), SAM. (HH), Martin Meiser (HH) (HFBK), Tina Oelker (HH), Maren Schimmer (HH) (HFBK), Alexander Tempel (Amsterdam), Yvonne Tashk (Paris)

Fotografie: Roman Asmus (HH), Catharina Gerritsen (Amsterdam), Veronika Vogelsang (HH)

 

Eine Sneak-Preview der Arbeiten und informative Künstlerprofile finden sich auf der Startseite der No Man´s Art.

Die Galeristin Emmelie Koster schildert in ihrer Pressemitteilung:


“ Überall treffen wir neue Künstler. Einige reisen mit, andere zeigen ihre Kunst nur in der Stadt, wo wir sie getroffen haben. Unser Ziel ist es den Künstlern – vor allem jungen Künstlern – eine internationale Plattform zu bieten, um ihre Kunst zu präsentieren.
No Man’s Art stellt nur bezahlbare Kunst aus, damit es für jeden Gast auch die Möglichkeit gibt, diese Kunst bei Gefallen zu erwerben.
Die internationale Kunstgalerie No Man’s Art landet in Hamburg für die nächste pop-up Galerie. Ich lade herzlich zur Vernissage am 25.03. 2011 (18 – 1 Uhr) ein. Die Ausstellung (Malerei und Fotografie) findet exklusiv drei Tage statt, vom 25.03.2011 bis zum 27.03.2011. Der Standort ist noch streng geheim und wird nur denjenigen verraten, die sich angemeldet haben unter: rsvp@nomansart.com.
Die Ausstellung beginnt im Erdgeschoss mit Malerei und wird im 1. Stock mit der Fotoausstellung fortgeführt. Es wird bei der Fotoausstellung dunkel sein. Die Gäste bekommen auf der Vernissage eine Taschenlampe, um die Fotos zu betrachten. Zudem haben sich zur Vernissage zwei Dichter angekündigt: Tristan Casabianca (Paris) und Justus Raapgaarde (Amsterdam). Ausserdem werden DJ’s für guten Sound sorgen und ein kleiner Concept-Store wird auch am Start sein.
Alle Künstler werden neue Werke zeigen.“ 

 

Mit dem Künstlerprofil von SAM. – Nils Koppruch hat man sich besonders viel Mühe gemacht und eine kleine Dokumentation über ihn in seinem seinem Atelier gefilmt. Das Video wird noch heute hier online zu sehen sein!

 
 
PS: das Geheimnis wurde preisgegeben!
Beginn der No Man´s Art: Freitag, am 25.3., Eröffnung um 18:00 Uhr  in Hafentor 7, Hamburg, direkt an U und S Bahn Station Landungbrücken (Ausgang Hafentor)
Ende: 27.03., 18:ooUhr
 
BARGELD MITBRINGEN

SAM.: Original des Single-Covers KIRSCHEN zu ersteigern!

VERSTEIGERUNG

Zur Veröffentlichung von „CARUSO“ wird es in Der HANSEPLATTE  (Neuer Kamp 32, 20357 Hamburg) eine Versteigerungsaktion geben.

Bis zum 01.09. habt ihr die Möglichkeit das Originalgemälde zum Single-Cover „KIRSCHEN“(WENN DER SOMMER KOMMT) zum Mindestgebot von 350,- € zu ersteigern. Gebt eure Gebote bis zum 01.09. am Tresen oder per e-mail ( gereon@hanseplatte.de) ab.

Das höchste Gebot erhält am 02.09. den Zuschlag.

Auktion bis zum 02.09.2010

(Quelle: Nils Koppruch Newsletter vom 12.08.2010)


Des Herrn Hui Lu konspirativer Kampf mit SAM.s KUNSTGUERILLA

Kunstdiebstahl gehört laut Interpol neben Drogen- und Menschenhandel zu den lukrativsten Delikten. In Österreich verschwindet täglich ein Kunstwerk, in Deutschland sind es sogar sieben. Am begehrtesten sind dabei Werke von Picasso, Miró und Chagall. Das Klauen, Klauen-Lassen, der Handel mit dem „most wanted“ Diebesgut und die Ökonomie der Aufmerksamkeit treiben den spekulativen Kunstmarkt an. Die alles bestimmende Frage nach Original oder Fälschung  richtet über Wert oder Schund.

Eine Kampfansage gegen den dogmatischen Originalitätsanspruch, ein Tritt vors Schienbein der börsenartigen Preisdynamik startete nun die geheimagentur, ein Kollektiv aus internationalen Künstlern, die programmatisch Situationskunst inszeniert. Wer sagt, daß Kopieren keine Kunst sei? Daß ein Kunstwerk gleich Millionen kosten muß, und damit einer elitären Schicht vorbehalten bleibt? „Copy art“ wird als legitime Kunstform proklamiert, die abseits vom Anspruch der Originalität einen eigenen kreativen Prozeß dokumentiert, der Künstler, Kopierenden und Auftraggeber einbezieht. Und jedem gehören kann.

Für den Geniestreich der geheimagentur nehme man eine Delegation der besten Kunstkopisten Chinas, der Dafen incorporate vertreten durch Haifan Huang, Hui Lu und Ju Mao. Dazu lade man Besucher zu einem Workshop ein, die sich ihr „most wanted“ Kunstwerk  als Kopie quasi wie „einmal-Kunst-zum-mitnehmen-bitte …“ bestellen. Unter interessierten Blicken der Öffentlichkeit  entstehen dabei neue Picassos, Miros, Da Vincis oder Polloks. Die besten Bilder werden schließlich ausgewählt und wandern  – wie es sich für erlesene Kunst gehört – in eine Versteigerung.

 

Kunstguerilla - Original (c) SAM.

 

Kopierkünstler Hui Lu - Dafen incorporate

Versteigerung

Kunstguerilla - Kopie

(Dank für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Fotos an die Auftraggeberin und SAM.)

Unter dem Motto „the most wanted works of art“ fand diese Aktion vom 27.05. – 02.06.2010 auf dem Kampnagel in Hamburg statt. Dabei wurde den Akteuren ein Kunstwerk vorgelegt, daß programmatisch stimmiger nicht sein könnte: „Kunstguerilla“ von SAM.!  Der Künstler als Krimineller bedroht Betrachter und Kritiker mit dem Gewehr. (Herr Hui Lu , der sonst in technischer Perfektion klassische Werke malt, mag mit dieser Arbeit seinen eigenen Pinselkampf geführt haben). Das Ergebnis: die Kopie des echten SAM. wurde für die Finissage ausgewählt und erfolgreich versteigert. Hamburg schätzt SAM., kein Geheimnis.

Im Rahmen der Wiener Festwochen startet am 06.06.2010 der Workshop „The most wanted works of art“ ein zweites Mal in der Kunsthalle Wien, project space Karlsplatz. Die Teilnehmerplätze dürften inzwischen wohl vergeben sein. Sicher ist aber: die Arbeit „Kunstguerilla“ wurde von SAM. für die Aktion freigegeben und wird nun ein weiteres Mal zur Kopie vorgeschlagen. Gespannt sein darf man also auf die Finissage und Werkschau zur Ausstellung  „Alles anders?“ am 13.06. ab 21:00Uhr. Werden sich auch Wiener Kunstinteressierte für Aktion und Arbeit begeistern können?

Fortsetzung folgt …

(Anm.: Ein lesenswerter Artikel aus der taz.de, 28.05.2010: In China malen sie Hunde)


SAM. – „Bilder machen“ in der Galerie Slowboy

Während Nils Koppruch mit dem Trojanischen Pferd gerade bei den österreichischen Nachbarn vorbeireitet und ein wenig „kammermusikalischen Pop“ (Zitat oe3/orf.at) intoniert, werden in Düsseldorf schon gemachte Bilder gehängt für die Ausstellung „BILDER MACHEN“, die mit Vernissage am 09.10.2009 um 19:00 Uhr in der Galerie SLOWBOY startet.

 Bilder machen

Die Galeristen verkünden wie folgt:

„Der Künstler und Musiker Nils Koppruch aka. SAM. zeigt bei seiner zweiten Ausstellung in der Galerie Slowboy einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den Jahren 2008 /2009.
Zu sehen sein werden, neben Highlights der  Ausstellung „Holz leichter machen“ (HH), „SAM. in Basel“ (CH), „Möglich ist das“ (A)  und „Ach so jetzt“ (HH) auch neue Arbeiten.
Ein weiteres Mal dokumentiert SAM. damit seinen undogmatischen Kunstansatz  und behauptet nach Umarmungsversuchungen durch die etablierte Kunstszene (Sotheby’s Auktion) und großen Presseberichten (Zeitjournal) seine Ausnahmestellung als Aktivist der so genannten „U-Kunst“ oder „Off Art“ Szene.
Als Musiker arbeitet Nils Koppruch (früher FINK) nach Ausflügen in die Filmmusik („Wasser und Seife“, „Madboy“) zur Zeit an einem neuen Soloalbum.“

 Das Beste sind die Reste? Machen wir uns ein Bild!

Weitere Bilder von der Vernissage auch bei den Slowboys


zur Großansicht auf die Bilder klicken – aufgenommen am 09.10.2009 in der Galerie SLOWBOY, mit freundlicher Genehmigung von Nils Koppruch


Der Bär will nur den Honig, nicht die Bohnen …

Der Sommer läßt nochmal kräftig seine Muskeln spielen, was nichts daran ändert, daß in ein paar Wochen Schietwetter Einkehr hält, das Thermometer die 10°C-Marke nicht mehr stemmt und wir beim Blick aus dem Fenster frösteln. Wer gegen diese Herbststimmung gewappnet sein will lege rechtzeitig einen Vorrat an, der neben feinem Tee und Kerzen auch aus saisontypischen Knabbereien bestehen sollte. Besonders Schokolade eignet sich hierzu vorzüglich, werden dem in ihr enthaltenen Phenylethyamin doch stimmungsaufhellende Wirkungen zugesprochen.

Das Allerweltsprodukt der zartesten Versuchung kann sich jetzt aber ruhig in seinem Pastellpapier warm anziehen angesichts der famosen Kreationen, die die Hamburger Schokoladen-Komponisten von schokovida bereithalten, die Kakaobohen zu Staub und Gold verwandeln.

Da wäre der leicht körnige Spaziergang am ELBSTRAND, ein anregender Besuch im weltoffenen HEIMATHAFEN,  die würzige Brise des ALSTERBLICKS, die den neugierigen Besucher auch vorm eingenwilligen FISCHKOPP nicht abschrecken.

Und wer sich gleich ganz Hamburg auf der Zunge zergehen lassen mag, besorge sich das TOR ZUR WELT, eine Stadtrundfahrt für den Gaumen im Taschenformat.

Copyright & Quelle der Fotos: Schokovida Windisch & Rohlf GbR, Hamburg

Ein wichtiger Tipp für Kunstliebhaber:  Große Behutsamkeit sei beim Entkleiden der brauen Kostbarkeiten geboten! Das Art-Work der Verpackungen stammt von keinem geringeren als SAM. aka Nils Koppruch.

Zerstörungsfrei vom edlen Inhalt getrennt, kann die Hülle auch über den sensorischen Auftritt hinaus noch die Sinne erfreuen. Man nehme fünf  Tafeln Schokolade der Serie Hamburg, genieße ihren Inhalt, streiche das Papier sorgsam glatt, und positioniere sie in einem  Wechselrahmen – et voilà, fertig ist die SAM. Kollage mit Sammlerwert!

Wem es nun immernoch nicht warm um´s Herz wird sei der Stoff „Fofftein“ empfohlen (plattdeutsch: 15, meint die kleine Frühstückspause), feinste Schokoladensplitter, die in heißer, aufgeschäumter Milch gelöst eine sämige Trinkschokolade zaubern. Und auch hierbei ersteht der Käufer ein Koppruch-Design-Objekt für den vielfältigen Hausgebrauch.

Und keine Sorge, der Bär will nur den Honig, nicht die Bohnen und die Wolken ziehen vorbei …


PRINZ-Interview mit Vanillecrème

Man traf sich schon wieder zum Essen, der PRINZ-Autor Christian Zeiser und Nils Koppruch, in einem Laden in St. Pauli. Zum Boeuf Stroganoff gab Nils ein schönes, informatives Interview – hier nachzulesen (erschienen 16.Juli 2009, geführt im Juni).

Was bisher noch nicht spruchreif war, kommt jetzt als Sahnehäubchen zum Nachtisch:

Bei Vanillecreme mit Erdbeeeren sprechen wir über seine Musik. „Ja, ich arbeite an einem zweiten Soloalbum“, sagt er. „Und ich komme natürlich nicht so schnell voran, wie ich möchte.“

Kein Wunder, wenn man nebenbei ständig irgendwo essen oder singen oder beides zusammen tun muß, Geburtstagsständchen probt, wenn man malt und ausstellt, hier und da noch für Konzerte durch die Nation und zu den Nachbarn reist, … hab sicher noch vieles vergessen. Aber eine neue Platte – das klingt wie Musik in meinen Ohren!
Von hier aus viel Erfolg, Muse und Muße dafür!


„Ach, jetzt so … „

nennt sich die neue Ausstellung von SAM., die vom
10. – 19. Juli 2009 in der Galerie nachtspeicher23 in Hamburg zu sehen war.

SAM_Flyer_ach_jetzt_so

Kleine Kostproben und Fotos der neuen Bilder gibt´s auf der Galerieseite.
Zitat SAM.:

„Diese Bilder kann man auch im Dunkeln betrachten.“

Ein Experiment, das den Besuchern der Ausstellungsräume zunächst vorenthalten bleibt, denn die Galerie schließt spätestens um 20:00Uhr. Es sei denn man kann sich glücklich schätzen, eines der Werke zu erwerben. Um sich dann im Hellen wie im Dunkeln dran zu erfreuen.
Ist es vielleicht doch nicht so dunkel, wo die Sonne nicht hinscheint?


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