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Eins und eins macht 5 – Resumée zur Kid Kopphausen Honeymoon-Tour

Die Flitterwoche einer vielversprechenden Musiker-Ehe auf Zeit, die erste Tour zum Release des Albums „I“ liegt hinter Kid Kopphausen (11.-17. September).  Die zahlreichen Anspielungen zur affärenhaften Beziehung zwischen Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch kann man nun belustigt oder belästigt aufnehmen. Immerhin wurden sogar beide Nachnamen miteinander verknüpft. Jedenfalls ist dies doch ein amüsantes Bild für die Liaison, über das selbst die beiden Protagonisten in den Pressevideos witzeln.

Aber jenseits aller Albernheiten: Was macht eine gute Beziehung eigentlich aus? Jeder Partner ist für sich zwar eine eigenständige Persönlichkeit, kann unabhängig sein und arbeiten, hat sein eigenes Aktionsfeld. Dennoch entscheidet man sich, zusammen zu sein, weil sich neue Perspektiven oder Horizonte erschließen.  Man sich öffnet für neue Ideen und wagt, Dinge anders  anzugehen als gewohnt. Die Qualität der Begegnung ist von der Dauer unabhängig. So lange es gut ist geht man ein Stück gemeinsam ohne sich die Schlinge fester Versprechen um den Hals zu ziehen. Und das Bewusstsein „dies ist unsere Zeit“ und eben nur auf unbestimmte Zeit macht es kostbar. („Der Vogel singt nur bis du nach ihm greifst.“ – Nils Koppruch, Die Aussicht)

Neu ist diese Form der musikalischen Zusammenarbeit auf Zeit sicher  nicht. Deutlich wird jedoch, dass sich hier zwei eigenständige, reife aber recht unterschiedliche Musiker perfekt ergänzen und nach außen eine sehr sympathische Harmonie ausstrahlen. Dass die daraus geborene Band Kid Kopphausen eine fantastische Zeit hat, konnte man in den letzen Tagen in den Metropolen der Nation erfreut sehen – mehr noch: hören.

Der Gewinn aus der Verbindung schlägt sich zunächst in der stilistischen Vielfalt des Albums nieder. Es wird experimentiert mit Fülle und Stille, mit verschiedenen musikalischen Einflüssen und menschlichen Rollen. Dennoch wirkt es homogen  und nicht allzu weit entfernt von den prägenden Einflüssen ihrer Urheber. Diese Vielfalt ist sicher auch dem Einbeziehen weiterer brillanter Musiker (Alexander Jezdinsky, Markus Schneider und Felix Weigt) in den kreativen Prozess zu verdanken.

Der quirlige Opener: „Hier bin ich“ rempelt kräftig an und zieht uns sofort druckvoll ins Album oder läßt uns live unmittelbar mitnicken. Der Ausbau von Strophe zu Refrain mit zunehmender Vielschichtigkeit ist spannend, spiegelt er doch  sehr gut wieder, dass ein Mensch,  je näher man ihn kennenlernt,  umso komplexer erscheint.

Lieder wie „Im Westen nichts neues“ oder „In die Wand einen Nagel“ sind musikalische Bilderbücher für Erwachsene, zu denen man sich die Geschichte selber erzählen muss. Kid flößt dem Hörer aber auch melodiöse Drogen ein und nimmt ihn mit auf einen sanft-wabernden Rausch durch eine psychedelische Clubnacht („Haus voller Lerchen“).  Den Psychothriller „Wenn der Wind übers Dach geht“ dominieren Bluesharmonien, die ein akzentuiert-rhythmisches Piano setzt und verzerrte, ausgedehnte Gitarrensoli, wie man sie in der Spielfreude bislang weder bei Gisbert, erst recht nicht bei Nils hören konnte.  Kid schmachtet in verliebter Erinnerung, stolpert als reumütiger Mörder durch  dumpf-düstere Wälder aus denen ein Cello die bedrohliche Schwärze aufsteigen lässt („Möderballade“). Er tänzelt in komplizierten Achtel-Sechzehntel-Rhythmus nicht nur „Jeden Montag“ suchend durch die Stadt, sondern verliert seinen Kopf auch gerne zum bedächtig schreitenden ¾-Takt in den Wolken („Wenn ich dich gefunden hab“). So richtig krachen lässt er es dann, wenn der Rock´n Roll ihm im „Das Leichteste der Welt“ das Leben retten darf.

 „Meine Schwester“ wird in Square-Dance-ähnlichem Schwung mitsamt Gott zum Teufel geschickt. Und Moses muss im Arbeits-Shanty angefeuert von Hauptstimme und Hintergrundchor ganz kräftig in die Riemen greifen und stompen, um gegen das Ersaufen anzurudern. Ein fünfstimmiger á capella Chor, unterlegt mit sparsamer Hauptstimme, schafft es minutenlang einen Bogen über die lethargische Stille zu spannen, bis die Ungeduld sich wütend krachend in einer Rock´n Roll Nummer Luft macht, die so auch aus der Feder von Rio Reiser stammen könnte („Schon so lang“).

Beide Protagonisten wagen es, mitten im Liveprogramm ausgewählte Solo-Stücke zu spielen,  ihre Identität als Kid Kopphausen damit minutenlang abzulegen, wobei sie sich gegenseitig als 1. und 2. Gastsänger vorstellen. Insbesondere in der Kulturkirche Köln, aber auch im altehrwürdigen St.Pauli Theater überzeugen und berühren diese Soli mit glasklarem Klang und Brillanz. Bei jedem Auftritt bleibt „Nur ein Satz“ wie auf dem Album der Abspann eines abenteuerlichen Films. War es vielleicht auch nur ein Satz zwischen Nils und Gisbert, der Kid Kopphausen nach sich zog?

Was auf der Album-Konserve wie gute, handgemachte, ehrliche Musik mit Reminiszenz an klassische Vorbilder klingt, gewinnt live eine gehörige Prise Überzeugungskraft hinzu. Es geht der Band nicht um Entertainment des Publikums, sondern um glaubwürdige Präsentation. Von Gisbert kennt man die selbstvergessen Art, mit geschlossenen Augen hinter dem Mikro in seine Songs abzutauchen. Die ernste Miene des Herrn Koppruch macht, dass man ihm den getrieben-paranoiden Typ ohne weiteres glaubt. Im „Zieh dein Hemd aus Moses“ drischt Marcus Schneider auf die Percussion ein, als wolle er sie zu Brennholz verarbeiten. „Erwischt“ wird zu einer swingenden Nummer, bei der sich Gisbert das Mikrokabel lässig wie eine Federboa über die Schulter wirft. Selten hat man von Nils mit so viel Timbre in der Stimme und dennoch ohne Kitsch das Lied „Kirschen“ gehört, dass man ihre Süße förmlich auf der Zunge schmeckt.

Das Kid rockt und wiegt, grübelt und liebt. Es philosophiert und tröstet, flucht und versäumt, sehnt und träumt. Und man spürt der Reaktion des Publikums an, dass es sich in diese menschlichen Eskapaden gebannt hineinziehen läßt. Songs verklingen bis zum letzten Ton, irgendwo wispert jemand „oh wie schön.“ Wer sitzt springt spätestens nach dem Hauptset des Konzerts auf und spendet standing ovations. Begeisterte Pfiffe und Johlen schlagen in Wellen zu den Akteuren auf die Bühne, bis sich auch die ernsten Mienen zu verlegenem Grinsen oder breiten Lächeln strecken.

Auch optisch ist diese Band ein Geschenk und mit den adretten Anzügen garnicht mal schlecht verpackt. Während Gisbert mit seinem längerem Haar (Ob ihm Koteletten auch stehen würden?) und dem Tweed-Anzug mit leichter Schlaghose über Boots noch an die guten 70er und die beste Zeit der Beatles erinnern könnte, verströmt Nils Koppruch mit seiner ernst bis finsteren Miene und dem dunklen Anzug einen Hauch von Man-In-Black-Aura. Vielleicht nicht ganz zufällig, zählt Johnny Cash doch zu den ihn prägenden Musikern.

„… jemand singt ein nagelneues Lied. Als wenn´s die ersten schönen Tage wär´n und alles um uns glänzt und schient und blüht.“ So singt Nils im Song „Schritt für Schritt“. Klingt doch ein wenig wie frisch verliebt. Gratulieren wir Kid Kopphausen zur gelungenen Kooperation und wünschen, dass dieser Glanz anhält, im Hier und Jetzt, und vielleicht eine Weile länger.

Möge diese Verbindung noch viele schöne Blüten treiben.


Hallo! Hurra! – da ist „I“

Eine Woche ist „I“, das gemeinsame Kind von Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch nun auf der Welt und schon erregt es beachtliche  Aufmerksamkeit. Weit über vierzig Mal wurde das Album in den vergangenen Tagen von Presse, Musikportalen und Blogs kritisch begutachtet. Die renommierten Quellen ließen in ihrem Urteil anfänglich Strenge walten, aber Tenor und Tendenz zeigen, dass es durchaus Jubel und Gesang auszulösen vermag.

Einen atemberaubenden Takt legen Kid Kopphausen  denn auch an den Tag, was die Präsentation ihrer Arbeit angeht. Hallo, hurra – es hagelt Interviews im Radio, im Netz oder per Video. Da leistet das Label Trocadero ganze Arbeit. Und als wäre die ausgedehnte Tour im Herbst nicht schon genug, entschied man kurzerhand vorab noch zwei Premierenkonzerte und eine Festival-Premiere beim Sound of Bronkow   in Dresden einzuschieben. Hufe scharrend kann man wohl kaum erwarten, mit dem Nachwuchs ans Licht zu kommen. „Die wollen doch nur spielen!“ wirbt ihre Facebook-Seite.

Eine Woche nach Album-Release am 24.08.12 zückt das Neugebore einen weiteren Trumpf und bringt zum Opener des Album „Hier bin ich“ ein originelles Video ins Spiel. Wir sehen in schlichtem Schwarz-Weiß gehaltenen Bildern der beiden Frontmänner rhythmische Schnittfolgen mit sehr amüsanten Gesichts- und Körpercollagen. Bestechend einfach, aber witzig. Wenn das mal kein schlechter Köder für´s Album ist! Fast erschreckt stellt man bei diesem Video fest: das ist  nicht nur ein verdammt radiotauglicher Song, das könnte sogar hitverdächtig werden.

Aber lassen wir die Kopphausen-Five erst mal die Angeln auswerfen  und  ihre Tour spielen. Gelegenheiten, ihnen dabei zuzuhören gibt es in den kommenden Wochen zu Hauf [Termine]. Go Kid Go!


Kid Kopphausen auf einen Kaffee und eine Zigarette

Bevor es also so richtig losgeht und die Kid Kopphausens ihre Koffer in den Bus wuchten erzählen sie dem Rolling Stone auf einen Kaffee und eine Zigarette, wie das mit dem zusammenarbeiten so funktionierte. Fast unzensiert. Sehr amüsant!

 

 

Alle Konzerte sind bei „Termine“  aufgelistet.


40 Minuten Kid Kopphausen im Interview

Das Label Trocadero veröffentlicht jüngst einen weiteren Appetithappen zum Premierenalbum der Band KID KOPPHAUSEN: „I“.
Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch stehen ausführlich Rede und Antwort über die Entstehung der Zusammenarbeit, die Album-Produktion, über das Songschreiben und Inspirationen, die neue Band und den Kontext des Albums.
Vieles wird erklärt, einiges bleibt weiterhin rätselhaft.
Spannend, interessant und sehr unterhaltsam. Aber lassen wir die beiden selber erzählen:


Kid Kopphausen live ab September

So sieht sie aus, die Tourankündigung für Kid Kopphausen „I“ (Bild zur Großansicht anklicken). Klassisch retro, man fühlt sich fast an Musikmagazine aus den 70ern erinnert oder den Vorspann eines James Bond Klassikers. Auch für die Promo-Fotos haben sich die Herren in Schale geschmissen und das Lieblings-Karo-Hemd, die schlabbrige Baggie-Pants oder alten Chucks gegen Anzug und Lederschuhe getauscht. Feiner Anblick. Das Quintett wird neben Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen besetzt sein mit Marcus Schneider (Gitarre), Felix Weigt (Cello, Bass, Tasten) und Alex Jezdinsky (Schlagzeug).

Wer die Termine im September nicht wahrnehmen kann sei getröstet, Ende Oktober bis November 2012 werden weitere Konzerte hinzu kommen, unter anderem ein Auftritt beim diesjährigen Rolling Stone Weekender! Wer allerdings eines der Konzerte in den Metropolen sehen will, sollte sich schleunigst Karten sichern.

Soviel zum I. – Fortsetzung folgt?  (Ob man nach I auch II angedacht hat? Diese Frage werden viele neugierige Interviewer sicher demnächst stellen. Gefälligst.)

Übrigens: Seit kurzem gibt es auf facebook auch eine Kid Kopphausen-Seite, die uns auf dem Laufenden hält.


Kid Kopphausen I

 

 © Foto Dennis Williamson

Die phänomenale Kooperationsfreude des Songwriters Gisbert zu Knyphausen, den der Erfolg zwischen 2009 und 2012 schwindelerregend durch die Decke katapultierte, ist in der deutschen Songwriterszene sicher eine erfreuliche Besonderheit. So nahm er mit Nils Koppruch lange vor der Mitwirkung an „Die Aussicht“ (Caruso) den Benefizsong „Knochen & Fleisch“ für ein Hamburger Obdachlosenmagazin auf, mit Lichter wurde getourt und wurden gegenseitig Songs („Leerer Raum“, „Spieglein Spieglein“) gecovert, von Daantje & the golden handwerk lieh Gisbert sich zunächst „Wer Du bist“, im Gegenzug konnte Daantje mit der kompletten Band sein Album „ach“ produzieren. Mit Schöftland aus Bern entstand „Hier in der Kleinstadt“, mit Clickcklickdecker alias Kevin Haman gab es die Split-Single „Frau Himmelblau bittet zum Tanz“ & „Die Aufgabe davor und die Abgabe danach“, mit Herrenmagazin nahm man gemeinsam „Alle sind so“ auf. Und die Liste ließe sich wohl noch erweitern …

Hinter all diesen Gemeinschaftsprojekten steht sicher mehr als die Bereitschaft, andere Musiker generös mit ins Erfolgs-Boot zu nehmen, das gerade so gut über die Wellen des Musikbusiness schippert. Gisbert lädt seine Hörer gerne ein, über den Tellerrand zu hören, auch wenn´s nicht seiner eigener ist. Und er scheint sehr offen zu sein für unterschiedliche, musikalische Impulse, Ideen und Herangehensweisen. Kompatibel, neugierig und experimentierfreudig von Hip-Hop über Elektro-Pop, von LoFi bis Punk, und dabei dennoch unverkennbar stiltreu und authentisch.

Während dieser Blogbeitrag entsteht haben Herr KOPPruch und Herr zu KnypHAUSEN mit einer Handvoll ausgewählter Musiker die Phase der intensiven Proben für das gemeinsame Album abgeschlossen, um erfolgreich zu konservieren und zu veredeln, worauf die mehr als neugierige Hörerschaft beider Künstler seit Monaten wartet. Das gemeinsame Werk wird beim Label  Trocadero erscheinen und soll, laut Information des Rolling Stone schlicht „I“ lauten. „Kid Kopphausen“ sei zunächst der griffige Werktitel, den man aber noch erweitern wolle, verriet Nils im Januar bei einem Video-Interview für Knust TV. Gisbert gab in einem Interview für den Musikblog „Lieblingstape“ im Februar preis, dass der Name „Kid Kopphausen und die Steinfeldvariation“ lauten könnte. Aha.

Nun denn, das Kind braucht einen Namen und wie auch immer das „Ki(n)d“ getauft wird, soll der Name wohl schon zeigen: es ist weder Nils drittes Solo-Album ohne FINK mit Kooperation von Gisbert, noch Gisberts drittes Bandalbum. Es ist die Umsetzung eines beiderseits lange gehegten, aber wegen Zeitmangel aufgeschobenen Plans, etwas Gemeinsames zu produzieren. Wir dürfen uns auf ein komplett eigenständiges Projekt mit einer eigenen Bandformation freuen. Welche Musiker dabei im einzelnen mitwirken wurde bislang nicht verraten. Immerhin rückt das Release-Datum Mitte August in Countdown-fähige Dimensionen und ein paar Daten des ersten Tourabschnitts in den wichtigsten Metropolen der Nation stehen auch bereits fest.

Als kleine Kostprobe der neuen Songs: „Zieh dein Hemd aus Moses“ – unplugged

[youtube.com/watch?v=-E9VuiDqWRU]


Häuptling Eigener Herd Vol.48

Häuptling eigener Herd - Garten Eden, illustriert von SAM.

 

Es gibt einen neuen Augenschmaus für die Kunstliebhaber von SAM.! Meisterkoch Vincent Klink und Wiglaf Droste veröffentlichen regelmäßig die satirischen Hefte „Häuptling Eigener Herd –  Das Lebensmittel für Hirn und Wanst“. Heft 48 erscheint im Oktober 2011 mit dem Titel „Garten Eden“ und wurde von Nils Koppruch illustriert. Kleine Kostprobe aus dieser delikaten Lektüre, dem Bilderbuch für Erwachsene:

„Der biblische Garten Eden war vermutlich kein toller Ort: Hätten ihn Adam und Eva sonst für einen blöden Apfel drangegeben? Sicher hatte es sich in diesem wattierten Sperrgebiet gut leben lassen, aber nach dem Sündenfall geriet das Dasein der beiden wesentlich spannender: Nun schnitt man sich die Nachkommen nicht mehr aus den Rippen, sondern Männlein und Weiblein entwickelten großes Interesse für die seit kurzem erst bedeckten Körperteile und fielen begeistert übereinander her. Nun wussten sie, was Lust bedeutet.
Kaum aber war ihr Leben aufregender geworden, schon sehnten sie sich nach dem langweilig-bequemen Leben zurück, in dem sie sich keine Sorgen darüber hatten machen müssen, wie sie ihre Kochtöpfe vollbekämen. Der Mensch will immer das, was er nicht hat.“

Quelle und Bestellung bei WIGWAM


Verlosung

Es gibt sie wirklich, die legendäre CARUSO Halspastille! Und ihr könnt sie kosten. Das Konterfei des Schutzpartons der Musiker wurde von Nils auf den Dosen etwas verziert und die werden jetzt auf der Facebookseite Nils Koppruch Support verlost. Kleine Aufgabe für Euch: Postet dort im Kommentarfeld euer Lieblingszitat aus einem Koppruch-Liedtext, FINK-Texte sind selbstverständlich inbegriffen!
Die Verlosung endet am 11.07. um 13:00 Uhr. Unter allen Teilnehmern verlosen wir dann 3×1 Dose. Viel Erfolg!


SAM. stellt aus bei No Man´s Art in Hamburg

No Man’s Art ist konzipiert als Wanderausstellung ohne festen Standort. Internationalen Malern und Fotokünstlern wird ein grenzüberschreitendes Forum geboten, ihre Arbeiten zu präsentieren. Der Begriff „No Man´s Art“ leitet sich ab von „no man´s land“, der Vorstellung einer neutralen Zone ohne Grenzen, Besitzansprüche und feste Regeln.  Das Konzept zielt darauf ab, ohne Einschränkungen durch Ländergrenzen oder gängige Bestimmungen im Kunstmarkt die Kunst-Schaffenden und die Kunst-Interessierten leichter zusammen zu bringen. In 2011 sind Ausstellungen in Amsterdam (Februar), Hamburg (März) und Mumbai (Juli) geplant. Die Organisatoren machen es spannend, denn der Standort der Ausstellung wird bis zur Vernissage geheim gehalten!

Ab dem 25.März werden irgendwo in Hamburg die Werke der folgenden Künstlern  zu sehen sein:   

Malerei: 4000 (HH), SAM. (HH), Martin Meiser (HH) (HFBK), Tina Oelker (HH), Maren Schimmer (HH) (HFBK), Alexander Tempel (Amsterdam), Yvonne Tashk (Paris)

Fotografie: Roman Asmus (HH), Catharina Gerritsen (Amsterdam), Veronika Vogelsang (HH)

 

Eine Sneak-Preview der Arbeiten und informative Künstlerprofile finden sich auf der Startseite der No Man´s Art.

Die Galeristin Emmelie Koster schildert in ihrer Pressemitteilung:


“ Überall treffen wir neue Künstler. Einige reisen mit, andere zeigen ihre Kunst nur in der Stadt, wo wir sie getroffen haben. Unser Ziel ist es den Künstlern – vor allem jungen Künstlern – eine internationale Plattform zu bieten, um ihre Kunst zu präsentieren.
No Man’s Art stellt nur bezahlbare Kunst aus, damit es für jeden Gast auch die Möglichkeit gibt, diese Kunst bei Gefallen zu erwerben.
Die internationale Kunstgalerie No Man’s Art landet in Hamburg für die nächste pop-up Galerie. Ich lade herzlich zur Vernissage am 25.03. 2011 (18 – 1 Uhr) ein. Die Ausstellung (Malerei und Fotografie) findet exklusiv drei Tage statt, vom 25.03.2011 bis zum 27.03.2011. Der Standort ist noch streng geheim und wird nur denjenigen verraten, die sich angemeldet haben unter: rsvp@nomansart.com.
Die Ausstellung beginnt im Erdgeschoss mit Malerei und wird im 1. Stock mit der Fotoausstellung fortgeführt. Es wird bei der Fotoausstellung dunkel sein. Die Gäste bekommen auf der Vernissage eine Taschenlampe, um die Fotos zu betrachten. Zudem haben sich zur Vernissage zwei Dichter angekündigt: Tristan Casabianca (Paris) und Justus Raapgaarde (Amsterdam). Ausserdem werden DJ’s für guten Sound sorgen und ein kleiner Concept-Store wird auch am Start sein.
Alle Künstler werden neue Werke zeigen.“ 

 

Mit dem Künstlerprofil von SAM. – Nils Koppruch hat man sich besonders viel Mühe gemacht und eine kleine Dokumentation über ihn in seinem seinem Atelier gefilmt. Das Video wird noch heute hier online zu sehen sein!

 
 
PS: das Geheimnis wurde preisgegeben!
Beginn der No Man´s Art: Freitag, am 25.3., Eröffnung um 18:00 Uhr  in Hafentor 7, Hamburg, direkt an U und S Bahn Station Landungbrücken (Ausgang Hafentor)
Ende: 27.03., 18:ooUhr
 
BARGELD MITBRINGEN

Impressionen vom Duo Wiglaf Droste & Nils Koppruch

 

Aus konspirativen Support-Quellen wird berichtet, daß beide Veranstaltungen in Leipzig und Halle gut besucht waren. Im Horns Erben gab es bereits fünf Minuten nach Einlaß keine Sitzplätze mehr. Wiglaf Droste, der sich aktuell auf Lese-Reise befindet (Termine), lädt in unregelmäßigen Abständen einen Gast ein und gestaltet mit ihm/ihr zusammen den Abend.

Das gemeinsame Programm in Leipzig und Halle bestand aus einem Wechsel von Musik und Lesung – nach zwei bis drei Texten und amüsant-satirischen Ausführungen von Wiglaf Droste spielte Nils Koppruch seine Lieder. Das Programm erstreckte sich einschließlich der Pausen über jeweils stattliche drei Stunden!

Eine Besucherin schreibt: „…Große Kommunikation hat zwischen den beiden nicht stattgefunden, sie haben aber auch ohne Worte harmoniert. …
Im Vergleich zu den Konzerten herrschte an beiden Abenden allein durch die überwiegenden Sitzplätze eine ganz ruhige, entspannte Atmosphäre. Die Zuhörer waren still und gebannt und eigentlich hätte es ewig so weitergehen können.
In Leipzig haben die beiden nach dem Auftritt noch Bücher und CDs verkauft und Autogramme geschrieben.“

Hier noch eine bauchmuskelstrapazierende Duett-Kostprobe, die Pigin-Deutsch Version von „Blowin´in the wind“, übersetzt von Herrn Droste in „Muse pfeife inne Wind“:

(Vielen Dank für die Fotos an Claudia Großmann)


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