Presse & Interviews

Am 24.August erscheint das Album „I“ von Kid Kopphausen, dem Bandprojekt aus der Union von Gisbert zu Knyhausen und Nils Koppruch.

Rezensionen zum Album „I“ findet ihr unter der entsprechenden Rubrik, wichtige Ausschnitte aus der Presse & Interviews sowie Konzertberichte findet man hier:

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Das Magazin BLANK  (2/2012) bringt ein ausführliches Interview mit Kid Kopphausen unter dem Titel „Bob Dylan hat´s kaputt gemacht„, geführt von Till Edenberger (29.09.)

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Das jmc-Magazin berichtet man mit ein wenig Verspätung vom Konzert am 13.09. in der Kölner Kulturkirche (29.09.):

“ … Die zwei, die zurzeit gemeinsam Musik machen und ein Debüt mit dem Namen I herausbrachten, gehören zur Crème de la Crème der deutschen Singer-/Songwriter. … Schon der Opener „Hier Bin Ich“ zeigt, dass es heute nicht nur country- oder folkmäßig zugehen muss, es kann auch rockiger und lauter werden. Es bleibt jedoch eher gemütlich, so dass es zu einem Sitzkonzert in einer Kirche passt. Und dennoch: Öde, träge oder langatmig wird es nie. Bevor so eine Stimmung entsteht, reißen Songs wie „Meine Schwester“ wieder alles raus. Hier singt und spielt jeder der insgesamt fünf Musiker bis an seine Grenzen. Bemerkenswert, dass Instrumente und Gesang fleißig wechseln und es immer exzellent klingt und passt wie der Arsch auf Eimer. …  Ergänzt wird der Gig mit einigen Solonummern der jeweiligen Karriere, und so schafft man eine normale Konzertlänge von rund 90 Minuten. Tolle Musik, tolle Künstler, von den Texten ganz zu schweigen. Manche hoch gehypeten Poeten könnten sich bei Passagen wie „Jeder Tag ist ein Geschenk, er ist nur scheiße verpackt“ noch eine Scheibe davon abschneiden. Alles richtig gemacht, meine Herren.“

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Das Magazin >>FastForward brachte am 24.08. ein sehr ausführliches Interview (Teil1)  mit Gisbert unf Nils über das Zustandekommen der Zusammenarbeit. Nun erschien im Interview Teil 2 die Fortsetzung, in dem beide über den Ablauf des Produktionsprozesses und ihre Art der kreativen Arbeit reden (25.09.).

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Vor dem Konzert am 12.09. sprach Echo live! mit Gisbert und Nils. Das Interview mitsamt großer Fotogalerie aus dem Club „Bett“ findet man unter dem Titel: „Das war einfach Abenteuerlust“ (Benjamin Metz, 19.09.):

“ … Gisbert zu Knyphausen: Die Betonung auf „Band“ hatte allerdings weniger damit zu tun, dass wir das Ganze langfristig angehen wollten, sondern weil es sich eben um die Platte von 5 Leuten handelt und kein „Gisbert und Nils machen ein Duett-Album“ ist. …“

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Voll des Lobs äußert sich Die Welt zum Konzert im St. Pauli Theater „Neue Töne alter Bekannter – Kid Kopphausen überzeugt im St. Pauli Theater“  (Stefan Krulle, 19.09.):

„So heißt ja nun wirklich kein Mensch: Kid Kopphausen. Das allerdings dächte man vielleicht auch bei Namen wie Nils Koppruch und – mehr noch – Gisbert zu Knyphausen. Genau diese beiden aber sind es, die dem Kid auf die Beine geholfen haben und mit ihrer neuen Band nun gerade vor allem sich selbst überraschen. … Nicht wenige ihrer Songs klingen zur großen Freude etlicher Zuhörer so, als seien besagte Fink unter den Segen ihrer Reinkarnation gelangt, endlich, nur eben weniger melancholisch als damals und dafür etwas spleeniger. … Gisbert zu Knyphausen tritt immer noch ins Rampenlicht und sagt schüchtern „Hallo“ und nestelt dann an seiner Gitarre herum, als habe man ihn zum Auftritt bei seiner eigenen Abi-Feier verdonnert. Und auch Koppruch, runde 14 Lenze länger hier auf Erden als der 33-jährige Kollege, ist Showman weit weniger als ein guter Sänger und wahrlich begnadeter Poet. … Dazu ertönt Musik, die honigsüße Erinnerungen an die besten Americana-Bands wachruft, die manchmal klingt wie von einem tollen, aber leider nie veröffentlichtem Album von Tom Waits und der Gisbert immer dann vorsichtige Lebensnähe einhaucht, wenn Koppruch sich mal wieder für die Lakonie entschieden hat. …. Diese Koalition, dieses Duo mit dieser Band im Rücken ist das Beste und Aufregendste, was Hamburgs Musikszene in den letzten Jahren passiert ist. Zwei Poeten und große Stimmen, fünf Enthusiasten, deren Tour durch die Republik überall ausverkauft ist. … Wir spendeten, wie alle anderen, offenen Herzens stehende Ovationen.“

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Für alternativmusic.de waren Kid Kopphausen in Köln eine der interessantesten Bands des Jahres (Dennis Kresse, 17.09.):

„Da tun sich doch wieder mal ungeahnte Parallelen auf. Und zwar zwischen der Musik von Kid Kopphausen und einem guten alten Western. … Aber wie kommt man jetzt von einem Western zur neuen Band des Ex-Fink-Sängers und auch als Solokünstler erfolgreichen Nils Koppruch und dem Singer-Songwriter Gisbert zu Knyphausen? Nun, vielleicht weil die beiden als Kid Kopphausen vom ersten Song an in der gut gefüllten Kölner Kulturkirche in Köln-Nippes auftraten, als wäre diese hochehrwürdige Kirche ein Saloon in Arizona. … Mit staubtrockenen Songs verzaubert Kid Kopphausen im Anschluss von der ersten Sekunde an, alle die sich in den Kirchenbänken versammelt hatten. Mit ihrem unglaublichen Charisma ausgestattet übernehmen Koppruch und zu Knyphausen schnell das Ruder und wirken erstaunlich cool und abgeklärt. … Mit einer ungeahnten Coolness, die vor allen Dingen dem „alten Hund“ Koppruch auszeichnet, spielt sich die Band durch die Songs ihres jüngst erschienenen Debüt-Album. … Ein wunderbarer Abend, der eine der interessantesten Bands des Jahres präsentiert und Lust auf mehr macht.“

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Das Konzert im Heimathafen Berlin am 16.09. hat auch mainmove.de besucht und empfiehlt (Anna Thut, 18.09.):

“ … Nach Einführung der Charaktere eine gemütliche, ruhige Vorstellung der Gegebenheiten, darauf eine Aneinanderreihung von Höhepunkten, Gitarre, Schlagzeug, haut es raus. Moses und Meine Schwester ließen alle Anwesenden im Saal beinahe die unnötigen Stühle vergessen. Sitztanz war angesagt, mehr war nicht drin. … Kurzum: die fünf haben es raus. Laut, leise, hart, weich, Kid Kopphausen haut euch den Putz von den Wänden. Geht hin.“

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Ein weiterer Konzertbericht aus dem Berliner Heimathafen findet sich beim VALAVE Online Music Magazin (Sabine Wirsching 18.09.):

“ … Und irgendwie schaffen es Kid Kopphausen ohne große Sperenzchen und Albernheiten, jeden einzelnen Zuhörer auf ihre Seite zu ziehen. Da mag das Konzert auch mal nach Generalprobe klingen, weil der Bass brummt oder eine Rückkopplung da kreischt, wo sie nichts zu suchen hat – diese Band hat einfach Charme. Artig wird sich nicht nur beim Publikum bedankt, sondern auch beim Roadie, der das unüberschaubare Gitarrenarsenal fest im Griff hat und auch mal beim Umhängen hilft („weil wir selber zu blöd sind“) und Licht und Ton und überhaupt allen. „Schön, dass ihr da seid“, das sagen sie mehr als einmal und so fühlt es sich an. … Schön war’s, für die Band gibt es jeweils Rückenklopfen von den Kollegen und wohlverdiente standing ovations vom hocherfreuten Publikum. … Am liebsten bliebe man für die zweite Runde gleich sitzen, aber man muss doch hinaus ins dunkle Neukölln, das man die letzten zwei Stunden vollkommen vergessen hat. Never mind the darkness, baby, you will be saved by Rock’n’Roll. By Rock’n’Roll.“

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Das Online Magazin kultfetzen berichtet anschaulich vom Konzert in München (17.09):

“ … Verschmitzt tragen sie ihre zum Teil auf den Punkt pointierten Songs vor, wechseln gefühlte hundertmal ihre Gitarren – wie gut, dass sie Christian haben – und geben uns mehr auf die Ohren, als die Platte vermag. …

Und ja, sie haben sich gefunden und feiern ebendies auf der Bühne und auf der Platte. Sie wirken nicht gleich gesinnt, aber in jedem Fall sich gegenseitig anschiebend, sich ergänzend und tragend. Nils Koppruch bringt ein bisschen wilden Westen nach Berlin, nimmt Gisbert etwas Traurigkeit vom Herzen, ohne dabei jedoch dessen tiefe Nachdenklichkeit arglos wegzuwischen. Gisbert hingegen holt den Cowboy und Künstler von St. Pauli vom wilden Westen mit nach oben ins Hauptstadtstudio, zeigt ihm seine Welt und steckt ihn in einen Anzug, der ihm passt. SAMsalabim! …

Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen rocken uns durch die Nacht mit Wortwitz, mit tiefer Poesie, viel Text zwischen den Zeilen und wischen den Alltag einfach weg. Viele lieben Dank dafür.“

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Im Kölner Express proklamiert man die neue Songwriter-Sensation: „Kid Kopphausen“: Zwei Cowboys rocken die Kirche

„Sie sind die neue Songwriter-Sensation! „Kid Kopphausen“ stürmten gerade mit ihrer Platte „1“ von null auf 29 in den Album-Charts. Ihr innovativer Mix: Americana-Western-Sound und genauso coole wie geistreiche Texte. …“

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Der Tagesspiegel (Berlin) bringt eine Zusammenfassung eines Interviews und stellt das Gitarren-Duo Kid Kopphausen – Gemeinsam statt einsam zur Konzertankündigung vor (Nik Afanasjew, 15.09.):

“ …  „Krautrock mit Jazzattitüde“ machen sie, geprägt vom Folk – und eigentlich ist es doch einfach: Rockmusik. Wer die Platte hört, versteht. Es ist eine Art moderne Inszenierung dessen, was im Alten alles gut war. Wie die beiden selbst, wenn sie sagen, dass sie das Internet intensiv nutzten – gleichzeitig aber beide, „aus Selbstschutz“ vor zu viel Netzwelt, Mobiltelefone besitzen, die eher nach Flaschenöffnern aussehen. … Kid Kopphausen machen Gefühlsmusik ohne Pathos, besondere Musik für den Alltag. Oder, um es mit einer Zeile der beiden zu sagen: „Jeder Tag ist ein Geschenk, er ist nur scheiße verpackt.“ „

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 Im Kölner Stadtanzeiger beschreibt Martin Weber sein Konzerterlebnis Kid Kopphausen – Zwei elegante Halunken wie folgt (14.09.):

“ … Mucksmäuschenstill ist es in der Kulturkirche, als Koppruch solo singt, und mucksmäuschenstill bleibt es auch, als zu Knyphausen „als der zweite Gast des heutigen Abends“ annonciert wird, und, ebenfalls zur Wandergitarre, „Kräne“ singt, …

Kräne“, die Liebeserklärung an den Hamburger Hafen, ist verklungen, das Publikum in der ausverkauften Kulturkirche noch in gerührter Stimmung vereint und froh darüber, dass es poetische Texte ohne Kitschbadezusatz serviert bekommt – bis dann Kid Kopphausen wieder als Ganzes loslegen. Knarzenden Country, geschmeidigen Folk verfusselten Blues und zersauselten Rock spielen Kid Kopphausen, und dabei wollen sie uns in keiner Sekunde und mit keiner Zeile allgemeingültige Bedienungsanleitungen fürs Leben aufschwätzen; es geht vielmehr um Situationen, in denen dir das Leben eine reinhaut und darüber, wie man die Beulen, die einem der Alltag liefert, wieder glätten kann. …Mal singt Koppruch, mal Knyphausen, mal singen sie zusammen, und zwei Dinge sind dabei immer konstant: Ihre Musikerseelen haken sich beherzt ein. Und auf der Schotterpiste des Lebens haben Kid Kopphausen selten ein Navigationsgerät parat. Aber den Mumm in den Knochen, um immer weiterzufahren. … Beide Musiker strahlen hell. Als zwei elegante Halunken, die den Menschen in der Kulturkirche einen großen Abend beschert haben.“

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Bei der Frankfurter Neuen Presse schreibt Alexander Köhn über das Konzert im „Bett“ Frankfurt (15.09): Sie streuen Sand ins Getriebe

Der Hauptgrund für den regen Besucherandrang beim Konzert in Frankfurt dürfte ebenfalls Gisbert zu Knyphausen heißen. Schnell wird allerdings klar, dass sich keiner der Musiker als Protagonist sieht, sondern bloß Teil eines Bandgefüges sein will, zu dem auch Leadgitarrist Marcus Schneider, Felix Weigt am Kontra- und E-Bass sowie Schlagzeuger Alex Jezdinsky gehören. Dafür sprechen schon die spleenigen 50er-Jahre-Anzüge mit Weste und Krawatte, die jeder Musiker – einer schicken Arbeitsuniform gleich – aufträgt. … Die Harmonie scheint zu stimmen, das Quintett wirkt eingespielt, auch wenn sich der Auftakt des Konzerts kantig gestaltet. … Einsamkeit und Zweisamkeit, die Suche nach dem Sinn, sich reiben an den Dingen: „Kid Kopphausen“ wollen viel. Leider ist die Lyrik der beiden von Hamburg aus zu Ruhm gekommenen Musiker nicht immer so groß wie ihre Sujets und gerade in den Reimmustern bisweilen etwas naiv. … Auch melodisch gehört das Material, das die beiden Musiker für ihr erstes gemeinsames Album „I“ geschrieben haben, sicher nicht zu den Karriere-Höhepunkten. Gerade die langsamen, bluesigen Titel kommen etwas zu bemüht daher. Die offensichtliche Spielfreude der Band trägt den Zuhörer allerdings über manchen betulichen Moment hinweg, zumal auch das Instrumentarium für Abwechslung sorgt. …

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Das hr-Fernsehen zeigt am 06.09.12 in der Sendung Hauptsache Kultur eine knapp fünfminütige Reportage unter dem Titel : „Musik mit Adelstitel – Der Eltviller Shooting-Star Gisbert zu Knyphausen“ – Hier das VIDEO dazu.

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Beim Hamburger Kanal TIDE 96.0 berichtet man über das allererste gemeinsame Konzert von Kid Kopphausen – von der Weltpremière aus der Prinzenbar Hamburg. Online im Stream zu hören bei tidenet.

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Für Kulturnews.de sprach Katharina Behrendsen mit den beiden: Doppelt spielt besser (30.08.)

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Bei PRINZ kann man Ausschnitte eines kleinen Interviews lesen (28.08.):

<< Zwei große Poeten der deutschen Gitarrenmusik machen als Kid Kopphausen gemeinsame Sache: Zum einen Nils Koppruch, rastloser Großstadtcowboy und wortgewandter Geschichtenerzähler, der Mitte der 90er als Erster amerikanischen Country und Folk adäquat ins Deutsche importierte und es noch bis heute grandios tut. Sein genialer Konterpart ist Gisbert zu Knyphausen, die ehrliche Haut mit der Gitarre. Seine Songs sind Seelenstrips im Freudschen Sinne – schonungslos ehrlich und direkt an der Wurzel der Probleme unserer Generation. Nun gehen sie gemeinsam einen Schritt forwärts, wie Nils Koppruch fast schon schwärmt: „Ich wollte etwas schaffen, das größer ist, als ich es allein sein könnte.“ Die beiden setzen sich mit dir an den Tresen und erklären dir das Leben. Mal lehrreich um die Ecke, mal direkt ins Gesicht. Gemeinsam sind sie kein Duo, sondern eine Band, wie Koppruch betont. „Wir wollen Chefs sein und zusammenschmeißen, was uns ausmacht“, erklärt er. „Und dann sind da die Musiker als drittes Element, damit das Ganze über das hinausgeht, was wir mitbringen.“ Wie das live aussehen wird, haben Auftritte der beiden über die Jahre gezeigt. Sie lieben es puristisch, verzichten auf jede Show, um die Musik klar in den Vordergrund zu rücken. Koppruch: „Ich stelle mir so eine Jazzband vor“ – worüber Knyphausen nur lachen kann: „Du immer mit deiner Jazzband. Wir wollen fünf Typen auf einer Bühne sein, die es lieben, Musik zu machen.“ >>

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Für das >>Fast Forward Magazin, einem der offiziellen Präsentatoren der Tour von Kid Kopphausen führte Anja Gebhard ein ausführliches Interview mit den beiden Musikern Nils Kopruch und Gisbert zu Knyphausen. In  Teil 1 geht es vor allem um das Zustandekommen der Zusammenarbeit.

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Einen sehr guten Beitrag über Kid Kopphausen und ein ausführliches, informatives Interview mit Gisbert zu Knyphausen bringt laut.de (21.08.2012).

Gisbert zu Knyphausen nimmt dabei allen Skeptikern, Kritikern und Zweiflern sehr schön den Wind aus den Segeln:

„Doch aus Gisberts Sicht haben Kid Kopphausen das Wichtigste schon längst erreicht: >Das Ziel war, eine Platte zu machen, auf die wir beide stolz sein können – und Spaß daran zu haben. Das haben wir geschafft. Was jetzt alles noch kommt, sind nur die Zugaben.<„

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Unter der Rubrikmy favourit recordsführte die taz ein Interview mit Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen, um ihnen Informationen über deren Lieblings- und sonstige Platten zu entlocken. (17.08.)

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Interview: Kid Kopphausen führt Maria Sonnek für Hurricanbar.de (07.08.2012)

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Für detektor.fm führte Anne Fromm ein Radiointerview, dass man unter dem titel „Fragen statt Antworten“  nachhören kann (01.08.12)

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Interview bei concert.news.de, dem Konzert-Blog für Hamburg: Interview Kid Kopphausen (31.07.2012)

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PRESSEMITTEILUNG von Label Trocadero (14.Juni 2012)

“ Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch gründen eine Band, die Band heißt Kid Kopphausen und ihr erstes Album „I“. Ansonsten alles rätselhaft, aber danke der Nachfrage.

Das ist nichts Neues, dass sich zwei glorreiche Halunken zusammentun, um gemeinsame Sache zu machen. Man denke an Butch Cassidy & Sundance Kid, Gilbert & George oder Max & Moritz. Aber zwei Sänger und Songwriter gleichen Formats, die sich mittels einer Band verbrüdern – wann gab’s denn das schon mal? Okay, Johnny Cash und Bob Dylan haben 1969 zusammen zwei Dutzend Cash- und Dylan-Songs eingesungen, die aber, bis auf einen, nie offiziell veröffentlicht wurden. Und sonst? Ja, es ist merkwürdig, aber da ist nicht viel. Gisbert zu Knyphausen und Nils Koppruch betreten quasi musikhistorisches Neuland, und nicht nur die Konstellation ist erstaunlich, sondern auch die Musik. Vorgeschichte: Gisbert, aus dem Rheingau stammend, zog mit seiner Gitarre über Nimwegen, Holland vor sechs Jahren nach Hamburg und wurde sofort auffällig mit seinen Liedern. Nils Koppruch, der gerade seine legendäre Band Fink beerdigt und sein erstes Soloalbum veröffentlicht hatte, lud den Neuankömmling ins Vorprogramm. Das passte gut: der introvertierte Gefühlsdichter vom Land vor dem umrankten Großstadtcowboy, dem es zu verdanken ist, dass bei Americana mit deutschen Texten niemand mehr an Lasterfahrer sondern an Nils Koppruch und seine Geschichten denkt. Gisbert nahm zwei Alben auf, wurde berühmt und dürfte mit seinen Liedern das ein oder andere Leben gerettet haben. Nils veröffentlichte das umwerfende „Caruso“ und malte als SAM. weiter Bilder, die so aussehen, wie seine Texte klingen: mysteriös, lässig, voller Witz und Weltklugheit. Man ging zusammen auf Tour, lungerte in des anderen Proberaum rum und haute eine Splitsingle mit dem Titel „Die Aussicht / Knochen und Fleisch“ raus. Dann die Idee, mal was gemeinsam zu machen. Meist bleibt so was ja folgenlos, verschwindet mit dem Kater am Tag danach. Hier jetzt aber: KID KOPPHAUSEN …ist, um das gleich mal klarzustellen, eine Band. Kein Projekt, kein Experiment, sondern ein merkwürdiges Viech, ein rätselhafter Haufen, ein drängender Organismus, eine Gang aus Outlaws, die überall das Weiter suchen und ständig falsche Fährten legen. Koppruch und Knyphausen singen und spielen flankiert von Alexander Jezdinsky (Schlagzeug), Felix Weigt (Bass, Klavier) und Marcus Schneider (Gitarren) dreizehn Songs, die sie gemeinsam geschrieben und aufgenommen haben. Wer was singt wurde quasi ausgelost, und manchmal singen sie auch zusammen. Das von Swen Meyer produzierte Album beginnt laut, rockt, wird leiser, fast getragen, bäumt sich wieder auf, zuckt und bebt, hat Hits und Haken und dürfte Koppruch- und Knyphausen-Anhänger gleichermaßen begeistern und verwirren, weil nie so richtig klar wird, was jetzt von wem ist, dann aber wieder doch, oder wie? – als hätten sich die beiden hochgehoben, angestoßen und ineinander verschränkt. Da ist etwas entstanden aus den Wurzeln der Werke zweier Originale, und das ist natürlich ein Glücksfall, denn jetzt kriegt man den Koppruch und den Knyphausen und noch was ganz Neues. Die Palette der Klangfarben ist entsprechend groß, Kategorisierung schwierig, nennen wir’s organische Musik, die weiter will und den Bogen schlägt vom Amerika der Storyteller ins Jetzt. Ja und nun noch die Texte – Geschichten, Bilder, Innen und Außen. Moses zieht sein Hemd aus, knietief im Dreck, die Taschen voller Gold, in einem Feld aus Steinen, Wörter wie schwarzes Konfetti. Alle Mann an die Ruder, denn das Leben wartet hinter Geschenkpapier, das man erst zerreißen muss. Liebeslieder, Lebenslieder, Lieder wie Abenteuerfilme, die noch niemand gedreht hat, und über allem die Frage: Wer bin ich? ….Fortsetzung folgt.

Produzent Swen Meyer über Kid Kopphausen: Gelegentlich packt den Menschen der plötzliche Drang, ein ganz Anderer zu werden. Innerhalb allem Bekannten und kurz bevor sich Wiederholendes wiederholt, versteckt sich eine beobachtenswerte Welt. In ihr liegt ein Stück Land, welches still und zeitlos unser aller Atem anhält. Kid Kopphausen ist eine Gruppe reisender Fährtensucher, Jäger und Fallensteller, die sich aufgemacht haben diese Welt zu erkunden. Längst ist der Wandel ihr Freund geworden. Niemand weiß, ob sie je zurückkehren. Aber wenn wir innehalten, können wir sie hören. Zügellos reiten sie neben den Herden und singen ihr futuristisches HOWDY. „

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Konzertbericht über den Auftritt in Weinheim, Café Central

Mannheimer Morgen/morgenweb (Markus Mertens, 06.09.2011):

“ … Country, Rock, Pop, Blues – alles kommt vor in dieser Hybridform von Musik, die Koppruch für sich selbst geschaffen hat. … Von zwei Gitarristen und Drums begleitet, beherrscht Koppruch vor allem eines: viele Genres so zu bedienen, dass er ihnen gerecht wird.

… Das ist eine sehr eigene Poesie, fast Philosophie, die seinen Texten innewohnt und erst einmal verstanden sein will. …“

Konzertkritiken vom Innenhof-Festival in Villingen

Beim Südkurier vom 03.09. heißt es:

„Es gibt Worte in der deutschen Sprache, die eine Empfindung, ein Gefühl sehr treffend beschreiben. Dazu gehört „Warmherzigkeit“. Somit kann man das umschreiben, was dem Publikum beim Innenhof-Festival beim Auftritt des deutschen Liedermachers Nils Koppruch widerfahren ist. Lieder voll Optimismus, leicht angeschrägtem Denken und immer wieder das Bekenntnis zur Liebe. Und das (fast) ganz ohne Schmalz, geschweige denn unangenehmen Pathos. …“

Der Schwarzwälder Bote vom 02.09. schlägt durchaus kritische Töne an und versteigt sich zur Definition „Schlager“. Immerhin heißt es wohlwollend :

“ … Und dennoch war und ist da was, was man bisher so noch nie gehört hat: Es ist die unzeitgemäße, völlig unprätentiöse Poesie dieses Künstlers, die den Ton trifft. Dabei geht es in allen Liedern, die konsequent auf deutsch vorgetragen werden und ohne Fremdwörter oder moderne Anglizismen auskommen, eher gemächlich zu, andante, fast romantisch, nie überladen, gelassen, kurz und bündig. …“

Konzertkritiken vom Traumzeitfestival Duisburg am 01.-03.07.11

Der Westen (Zlatan Alihodzic) schreibt:

„…Mehrere Nummern kleiner waren die Konzerte von Nils Koppruch und Daniel Kahn & The Painted Bird, doch nicht weniger charmant. Im Foyer der Pumpenhalle wagte Koppruch einen Ausflug in die Welt von Americana und reduziertem Country, und er gehört zu den wenigen Künstlern in Deutschland, die daran nicht scheitern. Seine Songs sind so schön und eingängig wie Kinderlieder – aber auch so traurig wie die Gewissheit, dass die Kindheit längst vorbei ist. …“

xtranews (Christian Heiko Spließ) schreibt:

„Es gäbe keinen besseren Ort für Nls Koppruch bei dieser Traumzeit als das Foyer Pumpenhalle: Sich auf den Stufen niederlassen, ganz nah am Künstler zu sein – obwohl selbst nach Aufforderung von Koppruch der Raum direkt vor den Musikern frei bleibt – und wortpoetische Songs mit einer Spur sympatischer Schusseligkeit zu hören. Ganz nah zum Schluss ist das Publikum auch bei Caribou auf der Bühne, während Mogwais gigantische Klanggewitter den ein oder anderen Festivalbesucher zu schmerzverzerrten Gesichtern hinreissen.

Nils Koppruch also. Drei Stühle, kein Schlagzeug stattdessen eine automatische Zugbewegung mit dem klopfenden Fuss, der das Tambourin in Bewegung setzt. Wie bei einem Straßenmusiker, der sich selbst begleitet. Prätentiosität ist Nils Koppruchs Sache nicht. Weder er noch seine Band, die er als “der Wald” vorstellt und erwähnt, dass einer zu Hause bleiben musste haben Starallüren. Immer wieder sucht Koppruch den Kontakt mit dem Publikum während er seine wortpoetischen Songs über Liebe, Nachbarn, dem Mädchen singt, dass den Teufel herausfordert bevor es untergeht. Da macht es auch nichts, dass er die Reihenfolge der Songs falsch ankündigt und als Folge dessen die Mundharmonika verkehrt herum in das Gestell einsteckt – Nils Koppruch und der Wald kommen beim Publikum an. Mitwippen, Finger schnippsen, entspannt herumlungern ist angesagt, dabei hört man auf die metaphernreiche Texte, die nie zu schwer daherkommen und sich einprägen. Ab und an ist eine Spur von Country in der Musik, ein Hauch von Rock, eine Prise von französischem Chanson. Wer verrückt vor Liebe ist, singt Nils Koppruch, der kraucht auf allen Vieren durch die Wohnung und kein Arzt kann ihm helfen. Ene Diagnose, der man nur zustimmen kann. Koppruch ist – so wie Kitty Hoff vor zwei Jahren – eine Entdeckung, eine dieser kleinen Perlen, die im Programm der Traumzeit immer wieder vorkommen und für die man nichts weiter knacken muss als die Zeit. …“

Studentenmagazin UNICUM sagt:

„…Die stilistische Bandbreite des Festivals eröffnete sich gleich am ersten Tag. Das erste Highlight sind Bubble Beats – ein Drummer-Duo aus der Schweiz, das die Gasometer-Bühne aus der nachmittäglichen Kaffee-und-Kuchen-Stimmung holt. Mit einem Fiepen in den Ohren ging es dann zu Nils Koppruch. Koppruchs geradezu intime Kompositionen verwandelten die Gebläsehalle in ein Wohnzimmer und boten den Ohren Erholung vom Schweizer Trommelfeuer. Musikalisch knüpft er an das Erbe seiner Vorgänger-Band „Fink“ an. Soll heißen: er garniert seine lakonischen, doppelbödigen Texte mit Americana-, Blues- und Folk-Elementen. In seinen besten Momenten klingt er daher wie ein gemäßigter Tom Waits, der noch nicht dem Wahnsinn verfallen ist. Der ständig weiß, wo die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit liegt. …“

Interview im Rahmen des Fest van Cleef, geführt vom Stadt- und Hochschulmagazin STUZ in Mainz: (Auszug)

„… STUZ: Siehst du dich denn eher als Künstler oder als Musiker?

Das kommt immer drauf an. Dieses Jahr hab ich zwar schon gemalt, aber wenige Ausstellungen gemacht, weil für mich ganz klar ist, dass ich jetzt Musiker bin. Ich finde es gut, dass ich zwischendurch auch malen kann, aber ich entwickel keine Konzepte für eine neue Ausstellung. Den Anspruch habe ich gerade nicht und das schaff ich auch zeitlich nicht. Die Musik ist jetzt meine Herzensangelegenheit bis ich mein Herz wieder an die Malerei oder Kunst verschenke….“

„Das war ihr Leben“ –  Ankündigung aus dem Hamburger Abendblatt zur Veranstaltung am 21.12.2010 im Grünen Jäger, Hamburg mit Sven Amtsberg und Gast Nils Koppruch :

“ Dem Titel der Veranstaltung haftet etwas Endgültiges, irgendwie Unheilschwangeres an: Das war ihr Leben. Danach kommt nichts mehr, Ende, Aus, Schluss. Und das blüht ausgerechnet Nils Koppruch, der immer so charmant unfertig wirkt. Endgültig scheint an dem gar nichts zu sein: Bart und Haare hinterlassen stets den Eindruck, da sei jemand mit weit Wichtigerem als Frisur und Rasur beschäftigt. …“

 

Fest van Cleef Interviews (2/5): Nils Koppruch, geführt von und zu lesen bei Music2Web.de (19.12.2010)

Ein Zettelfragen-Interview, geführt von dreiviertel am 11.12.2010 beim Fest van Cleef in Mainz

 
 
 
 
TV van Cleef Pt. 3: Nils Koppruch – Interview im Schauspielhaus

„Nils Koppruch – Hinter dem Vorhang lauert Caruso“ sehr ausführliches Interview bei Wiskey-Soda, geführt in Köln am 09.09. (21.09.2010)

Interview:Nils Koppruch zu Gast bei mephisto 97.6, abrufbar im Online-Stream (geführt in Leipzig am 14.09.2010, vormittags … )

»Nachts kann und darf ich nicht erreichbar sein« Interview bei grenzecho.net mit track-by-track Erläuterungen zu den Album-Songs (geführt von Patrick Bildstein, 07.09.2010)

Ein Fink unterm Neonlicht bei coolibri.de (Phillip Stratmann, 07.09.2010)

“ … Der Tristesse, die einen Sänger so auf einer Tour zwischen unhöflichen Clubbetreibern und Neonlicht ereilen kann, widmet er sich inspiriert von Helge Schneiders „Jazzclub“ derweil in dem Song „Caruso“. Da könnte man fast denken, er hätte gar keine Lust, wieder live zu spielen. „Ja, das ist in der Tat ein Phänomen. Das kann echt scheiße sein, aber man hat immer wieder Bock loszuziehen.“ „

hr2 Das aktuelle Kulturgespräch (Podcast) mit Nils Koppruch (geführt von Christian Sprenger, 06.09.2010)

Rote Raupe spricht mit Nils Koppruch  – über CARUSO, Musik und Kunst und weitere Perspektiven (02.09.2010)

 

FluxFM besucht Nils Koppruch in seinem Kellerstudio auf St.Pauli und entlockt ihm interessante Betrachtungen:  im Online-Stream hören (31.08.2010)

 

Nils Koppruch im Interview bei RadioEins in der Sendung LOKALMATADOR (vom 26.08.2010).  Im Online Stream abrufbar.

 

Nils Koppruch im Interview mit uniRadio 97,2 Berlin Brandenburg

„„Caruso“ habe ich schon als Neuanfang betrachtet, in dem Sinne, dass ich meine Geschichte mit Fink und meine bisherige Musikgeschichte mit dem Album „Den Teufel tun“ abgeschlossen und einen neuen Anfang gemacht habe. Das war vielleicht auch durch so eine spärliche Instrumentierung und eine simple Darbietung der Songs möglich. Bei „Caruso“ habe ich es dann so aufgefasst, dass ich von da an in jede Richtung gehen konnte, die ich wollte.“

 

Nils Koppruch im PRINZ Hamburg (19.08.2010)

„An Nils Koppruch und seiner Art, die Bühne zu betreten, scheint nichts Besonderes – und genau das ist das Besondere. Hier gibt es nicht den Hauch von Posing, von aufgeblasenen Gesten oder Statements. Der Mann erzählt mit seiner Klampfe Geschichten, die greifbar, oft traurig und alltäglich sind. Sehnsüchte verkauft man am besten mit einer Stimme wie der des Hamburgers, der auf eine trockene Art zu dramatisieren vermag. Gerade stellte er sein neues Album „Caruso“ fertig. Darauf enthalten: Koppruch, seine Gitarre und mehr Songs, die den Herzschlag beschleunigen. …“

 

Nils Koppruch: Heute kommt „Caruso“ bei Rolling Stone online (Jörg Feyer, 13.08.2010)

Radiointerview bei SWR2 (Podcast) mit Nils Koppruch zum Thema Hamburg als Inspiration (12.08.2010)

Nils Koppruch: Der Tom Waits von der Reeperbahn bei Westdeutsche Zeitung – wz newsline (Simone Beckmann, 11.08.2010)

„Wer weiß, ob du morgen schon tot bist?“ Interview bei Welt Online (Nadine Lischick, 10.08.2010)

Ein paar schöne Zitate:

„Caruso“ ist keine Vertonung von Koppruchs Tagebuch. „Die Idee ist, dass ich selbst als Person hinter dem Song zurücktrete und für einen imaginären anderen Menschen schreibe.“…

… ‚Den Teufel tun‘ war eine Art Standortbestimmung für mich. Fink gab es nicht mehr, und ich habe mich gefragt, ob ich alleine weitermachen will, was ich machen will“, erklärt er. „Auf ‚Caruso‘ musste ich das nicht mehr verhandeln.“…

… „Songs zu schreiben ist für mich irgendwie eine Art Notwehr“, erklärt Koppruch. „Etwas, das ich machen muss, um mir die Welt griffig zu machen.“…

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Erdmöbel, Mutter und Nils Koppruch retten den deutschen Song (Ulrike Rechel, Artikel aus Tip Berlin 17/2010, 04.08.2010)

„…Wo Max Müller selbst als Mittvierziger noch die selbe verwundete Aggressivität ausstrahlt wie zu Zeiten als junger Punk, ver­körpert Nils Koppruch (Foto oben) – ähnlicher Jahrgang – den ­lakonischen Großstadt-Cowboy. Seit dem Ende seiner Hamburger Alt-Country-Truppe Fink nimmt der Mann für nachwachsende Songschreiber zunehmend die Rolle des Elder Stateman ein: für die Liga deutscher Angry Young Men wie Gisbert zu Knyphausen, für Bands wie Kettcar und Tomte, die Koppruchs neues Album nun auf dem hauseigenen Label Grand Hotel Van Cleef herausbringen. „Caruso“ heißt die Platte, in der Koppruch wieder mit komprimierten Lebensweisheiten die kleine persönliche Rebellion feiert: als Outlaw zwischen den Rädern der Abhängigkeiten – ob im Geschäft mit der Kunst oder der Liebe, die Koppruch meistens aus der Retrospektive besingt. Dort wo in den Texten von Kollegen wie Knyphausen letztlich Vertrauen in überkommene Lebensmodelle aufscheint, hält Koppruch das zerrupfte Fähnlein unbedingter Freiheit hoch. „Der Vogel singt nur, bis du nach ihm greifst“, singt er schelmisch zu den üppigen Akustik-Arrangements seiner neu formierten Band. Zwischen Lebensfeier und Totentanz liegen da oft nur ein paar Gitarrenbünde. „

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Nils Koppruch im Interview mit Philip Stratmann auf dem Kunst- und Kulturportal 2010lab.tv

Teil 1: „In diesem etablierten Kunstmarkt spiele ich nach wie vor keine Rolle“ (25.07.2020)
Teil 2: „Die Frage ist vielleicht, ob Kreativwirtschaft selbst nicht ein Widerspruch ist“ (29.07.2010)

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Deutsch-russisches Internetportal тo4кa-тreff wählt „Kirschen“ zum Song des Monats (11.07.2010)

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Musikmagazin INTRO hat schon mal reingehört in Nils Koppruchs neues Album CARUSO  (Henrik Drüner, INTRO 184, 28.06.2010):

„Der ehemalige Fink-Kopf bleibt der grandiose Geschichtenerzähler, ein Flaneur der grauen Stimmung, der frei von Larmoyanz durch die von Americana und Gitarren-Folk beeinflussten Lieder seines zweiten Soloalbums führt. …

…  In drei Worten: Dylandeutsch / Sonnenklar / November-Country“

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 Pressetext bei GHvC vom 24.06.2010

Dringende Empfehlung vorab: Vor dem Lesen des Pressetextes das Album hören, diesen Pressetext am Besten gar nicht lesen, denn alles was zu sagen ist, findet sich in den zwölf neuen Liedern des Nils Koppruch, so zum Beispiel diese Erkenntnis: „Kein einziges Wort kennt die Wahrheit / Und kein einziger Satz den ich schrieb / Erklärt was die Worte nicht sagen / Kein einziges Wort reicht so weit.“

Versuchen wir’s also mit den Fakten, Stichwort: Sachlichkeit. Der Hamburger Musiker Nils Koppruch hat ein neues Album aufgenommen, es heißt „Caruso“. Es erscheint bei der Plattenfirma Grand Hotel Van Cleef, die darob derart aus dem Häuschen ist, dass sie diesen Pressetext nicht selber schreiben will, weil:
Die Meinung zur Musik mögen sich die Berichterstatter selber bilden, als Label ist man naturgemäß befangen, da wirkt jede Lobpreisung wie Marktgeschrei, und das haben diese Lieder nicht nötig. Aber bleiben wir sachlich.

Man kennt Nils Koppruch als Sänger und kreativen Kopf der Musikgruppe Fink, die mit Alben wie „Mondscheiner“, „Fink“ und „Haiku Ambulanz“ – nun ja, man muss es so sagen: Musikgeschichte geschrieben haben. Zumindest gab es das vorher nicht. Es gab diese Art von Texten nicht, und auch nicht diese Musik, die zu beschreiben wir hier gar nicht erst versuchen wollen, denn daran sind schon ganz andere gescheitert. Jedenfalls war vor fünf Jahren Schluss mit Fink.

Es schien, als hätte die ständige Weiterentwicklung von Text und Ton die Band an einen Punkt geführt, von dem aus ein Weiter nicht mehr möglich war. 2007 erschien dann Koppruchs erstes Album unter eigenem Namen. Es hieß „Den Teufel tun“ und war ein bisschen merkwürdig, recht düster nämlich, sparsam instrumentiert und besorgniserregend introvertiert. Es schien, als hätte sich Koppruch von der Welt abgewandt und nicht wenige dachten: Das war’s dann wohl.

Der Mann ist ja unter dem Namen SAM. auch erfolgreicher Maler, und vielleicht ist er nun einfach durch mit der Musik – hätte ja sein können. Aber jetzt kommt „Caruso“, und das waidwunde Solodebüt wirkt auf einmal wie ein Luftholen vor dem ganz großen Wurf. „Caruso“ hat alles, was die Songs von Koppruch und Fink so einzigartig und wundervoll machte. Da ist die Musik, die ihren Ursprung im Nordamerika des Neunzehnten Jahrhunderts hat, im Blues, Country, Folk und Swing, dabei aber niemals folkloristisch wirkt. Es ist eher Pop, der sich aus anderen Quellen speist, als das, was wir gemeinhin als Pop bezeichnen. Und da sind diese Texte, in denen mit wenigen Worten große Geschichten erzählt werden voller Weisheit, Witz und Lebensliebe.
Was nur den wenigsten Dichtern gelingt, erreicht Koppruch dabei scheinbar mühelos: Das Erschaffen mehrer Bedeutungsebenen, die Komplexität des Lebens versteckt zwischen schlichten Zeilen von atemberaubender Anmut, und das alles mit einer Meisterschaft, die sein bisheriges Schaffen in den Schatten stellt und im deutschsprachigen Raum seinesgleichen sucht. Aber Scheiße, wir wollten doch sachlich bleiben…

Es gibt zahlreiche Gäste, die beim Entstehen dieses Albums mitgeholfen haben. Gisbert zu Knyphausen singt die zweite Stimme in „Die Aussicht“. Es spielen Ecki Heins, Christoph Kähler, Almut Klotz, Reverend CHD, Christoph Jessen, Lars Paetzelt und viele Andere.
Das Stück „Kirschen (Wenn der Sommer kommt)“ erscheint als erste Single; ein luftig leichter Shuffle, dessen Text natürlich nicht um Obst kreist, sondern um die Verheißungen und Chancen, die jedem neuen Tag innewohnen, und die man besser erkennt und ergreift, denn „lebend gehen wir nicht mehr aus der Welt.“ Selten wurde Optimismus schöner vertont. Aber man wiege sich nicht in Sicherheit, denn gleich hinter der nächsten Ecke lauert der Teufel –

„Caruso hätt’ sich aufgehängt.“

Tino Hanekamp

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Sollte langsam Bewegung in die Medien geraten ? Auch  motor.de – alternative Musikpropaganda –  kündigt „CARUSO“ an. (Meldung vom 26.05.2010)

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Einen neuen Künstler in die Plattenfirma
aufzunehmen …
„… ist immer etwas besondernes.
Man verändert das Angesicht der Firma und man ist zusammen. Wir mit ihm und er mit uns.
Und im besten Falle wird es eine langjährige, vertrauensvolle, intensive Arbeitsfreundschaft!
Als ich Nils Koppruch das erste mal traf war ich Html Programimierer bei Lado und bin im Nachhinein immer noch davon überzeugt, das noch nie ein unqualifizierterer Mensch für eine hochqualifizierte Plattenfirma gearbeitet hat! Fink wollten ihre Mondscheiner Platte veröffentlichen und sofort fiel mir das Gesicht von Nils Koppruch auf, in dem man Leben entdecken konnte, dass aber immer von lächelnden Mundwinkeln geprägt war. Sowas können nicht viele. Die wenigsten um genau zu sein. Und endlich ist dieser wundervolle Künstler bei uns gelandet. Nils Koppruch, der auch unter dem pseudonym SAM. Barockschinken mit Airbrush malt, dokumentiert das was ihn umtreibt mit seinem Johnny Cash Moritaten Kurt Weil Kurt Wagner Singer Songwriterstyle. Der deutsche Tom Waits? Der ewige Tourer? Der Lieblingspoet der Zigaretten- und Kaffeeindustrie? Dieser Mann hat kein Talent, dieser Mann ist ein Tal gefüllt mit Kunst und Können und Ideen und das schon seit so vielen Jahren. Eine Mischung aus Schrotflinte und Lokomotive um die Welt zu einem schöneren Ort zu machen…!
Wir sind sehr stolz diesen Mann ab jetzt plattentechnisch und tourmässigbegleiten zu dürfen.
Die Platte “Caruso” erscheint im Sommer und die ersten Konzerte sind

22.05. Mainz, Open Ohr Festival
19.08. Hamburg, Uebel & Gefährlich.“

(Grand Hotel van Cleef am 21.05.2010)

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„Unterwegs mit Nils Koppruch“

Blogbeitrag von Hubert Weinheimer über die kleine, gemeinsame Tour mit der Band „Das trojanische Pferd“  in Österreich vom 01.-03.10.2009.

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Pop und Zweifel

Unter dem griffigen Motto „Pop und Zweifel“ läd der Machtclub zur 79. Veranstaltung ein. Teilnehmende Künstler sind Nils Koppruch, Franz Dobler und Gordon Roesnik, moderiert wird der Abend von Friederike Modenhauer. Ankündigung zur Veranstaltung (15.12.09 im Übel & Gefährlich, Feldstraße 66) aus dem Hamburger Abendblatt (15.12.2009)

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Das kürzeste Konzert Hamburgs

Der Musik-Quickie startet mit Nils Koppruch als Premierengast am 03.11.2009 im Feldstern, Artikel im Hamburger Abendblatt (03.11.2009)

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SAM. gestaltet den Hamburger Musikpreis „HANS“

03.09.2009. Die Ausweitung des Reeperbahnfestivals nahmen die Kultursenatorin Hamburgs sowie Vertreter der Musikbranche zum Anlaß, einen neuen Musikpreis namens „HANS“ zu schaffen, der jährlich in drei Kategoerien an Hamburger Pop-Musiker verliehen werden soll. Die  künstlerische Gestaltung des Preises wurde sowohl in diesem Jahr als auch für das folgende SAM. aka Nils Koppruch übertragen. Der Preis soll zum Festival-Start am 24.09., ab 18:00 Uhr im Club GRÜNSPAN überreicht werden. Näheres bei NDR online.

Dazu auch im Hamburtger Abendblatt  (03.09.2009): Reeperbahnfestival vergibt erstmals einen Hamburger Musikpreis und  HANS – der Musikpreis

Und in kulturnews.de (03.09.2009): Hamburg verleiht eigenen Musikpreis

HANS hat nun auch eine eigene Homepage (11.09.2009)

„Wie das Komponieren eines Songs“ Nils Koppruch gestaltet den Musikpreis HANS (Pressemitteilung 23.09.2009)

musikwoche mediabiz: Hamburger Musikwirtschaft stellt Musikpreis HANS vor (24.09.2009)

musikmarkt: Erste Verleihung von HANS Der Hamburger Musikpreis(24.09.2009)

hh-heute.de, Nachrichtenblog Hamburg:Gisbert zu Knyphausen ist der erste HANS

Ein ausführliches Videotagebuch vom Reeperbahnfestival von Birgit Reuther und Tino Lange gibt´s bei abendblatt.de, hier besonders empfehlenswert sind Video 3 (Interview mit Nils Koppruch), Video 8 (Interview mit Preisträger Ruben Jonas Schnell, Initiator ByteFM) und Video 9 (Interview mit Gisbert zu Knyphausen)

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Das Internet-Musikmagazin radioactive.de führte jüngst ein Interview mit Gisbert zu Knyphausen (VÖ: 26.07.2009).
Themen: Die Auftritte vom Fest van Cleef, die Konzerte der letzten Saison allgemein und die berüchtigt schwierige zweite Platte. Man achte auf die letzte Frage des Interviews, Gisbert erzählt von gemeinsamen Plänen einer Coop mit Nils Koppruch. Wunderbar! An dieser Stelle sei auf den sehr gelungenen Song „Knochen und Fleisch“ verwiesen, den beide als Duo für die Kompilation KunztStücke schrieben.
Leider werden konkrete Ansätze dieser Zusammenarbeit wohl noch ein Jahr auf sich warten lassen müssen, da beide Musiker aktuell an eigenen neuen Alben arbeiten.

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Stadtmagazin PRINZ war mit Nils in Hamburg zum Mitagessen verabredet. Autor Christian Zeiser schreibt über´s Essen, Coco Schuhmann, die neue und die alten Ausstellungen, das Arbeiten am zweiten Solo-Album – und was man mit einem Dilettanten bei Essen halt so redet … Ein Mitagessen mit … Nils Koppruch (Artikel vom 16.07.2009)

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Ankündigung zu Film und Konzert am 07.05. in den Westphälischen Nachrichten von André Bosse (Zitat):

„Wasser und Seife“ mit der Musik von Nils Koppruch“

Nils Koppruch, Sänger von Fink, der Hamburger Indie- und Countryband mit den besten deutschsprachigen Texten landauf, landab, hat ein einfaches Credo: „Ich will keine elitäre Musik machen. Ich möchte anti-akademisch sein, jeder soll es verstehen.“ Wenn Koppruch nun mit seinen Liedern den Soundtrack für einen Dokumentarfilm bestreitet, darf man davon ausgehen, dass auf der Leinwand ehrliche menschliche Antlitze zu sehen sind. …

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Auch die Ahlener Zeitung widmet der Aufführung am 07.05. einen Artikel (Zitat):

Helden-Trio aus der Wäscherei erzählt vom Existenzkampf“

… Ebenfalls mit an Bord ist der ehemalige „Fink“-Sänger Nils Koppruch, dessen optimistischer Song „Jajaja“ die Schlüsselszenen von „Wasser und Seife“ begleitet. Seit nunmehr zwei Jahren wandelt der Musiker und Künstler auf Solopfaden konsequent den Weg zwischen Folk, Americana und dem Ort Sehnsucht entlang. Das alles verbindet er auch auf der Cinema-Bühne mit poetischen Texten über das Leben mit seinen Alltäglichkeiten.  …

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Am 02.Mai 2009 startet im lokalen Hamburger Kabelsender Tide TV die Serie Konspirative Küchenkonzerte. Zur Premiere spielte Nils Koppruch!:

Hamburger Abendblatt zur Premiere der KKK Konspirativen Küchenkonzerte vom 02.Mai 2009

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Kommentar zum Konzert am 21.03.2009 im Lagerhaus BREMEN, gemeinsam mit Gisbert zu Knyphausen:

WESER KURIERonline , 23.03.2009 von Anders Becker

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